6 Schritte zu deinem High-Five-Moment

Veröffentlicht Dezember 5, 2018 | Update 5. Dezember 2018

Im letzten Newsletter dieses Jahres möchte ich ein paar der grundlegenden Elemente meiner Weltsicht mit Euch teilen. Jedes dieser Elemente bricht mit einer zentralen Überzeugung unserer Kultur und fordert unseren Mut und unser Denken heraus. Aber nur wenn wir bereit sind, unser Denken zu ändern, ändern wir unsere äußeren Umstände.

1/ Der Mut ist stärker als die Angst.

Angst ist kein eigenständiges Gefühl. Angst ist nur ein Wort für die Abwesenheit von Vertrauen. Wenn unser Vertrauen zunimmt, dann nimmt zugleich unsere Angst ab. Angst kann neben Vertrauen nicht existieren. Vertrauen erscheint dann wie Mut. Aber die Wahrheit ist noch einfacher: Wer vertraut, braucht gar keinen Mut. Wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind, dass uns etwas unterstützt, wo wäre dann Mut vonnöten? Steve Jobs sagte einmal, dass man nur rückblickend den Sinn seines Weges erkennen kann. Vorausblickend kann man nur vertrauen. Genau so ist es!

2/ Life loves you.

Viele Menschen sehen das Leben als einen ständigen Kampf gegen eine feindliche Umgebung. Sie glauben, dass alles den Bach hinunter geht, wenn sie sich nicht permanent dagegen wehren, unterzugehen. Ich sehe das völlig anders. Die Welt unterstützt unsere Pläne und unsere permanente Einmischung ist das wahre Problem. Es gibt keine höhere Instanz, die uns prüft und quält. Im Gegenteil. Die Kraft, die uns geschaffen hat, will unseren Fortschritt und unseren Erfolg mehr als alles Andere. Sobald wir anfangen, dem Leben zu vertrauen, wird alles einfacher und wir kommen unseren Zielen näher als je zuvor.

3/ Unsere Zukunftserwartungen beeinflussen unser Leben viel stärker als es unsere Vergangenheit tut.

Wir glauben normalerweise, dass es unsere Vergangenheit ist, die uns einschränkt. Aber das tut sie nicht. Die Vergangenheit ist vorbei. Sie existiert nicht mehr und was nicht existiert, kann keine Auswirkungen haben. Was uns wirklich bremst, das ist unsere Erwartung, dass die Zukunft gleich oder zumindest ähnlich unserer Vergangenheit sein wird. Wenn wir darangehen, unsere Erwartungen zu ändern, dann öffnen wir uns einer völlig anderen Zukunft. Unsere Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber wir können verhindern, dass unsere falschen Prägungen uns klein halten.

4/ Wir können entscheiden, was wir denken.

Wir sind unseren Gedanken nicht hilflos ausgeliefert. Die so weit verbreiteten Anfälle von Angst und Zweifel, mangelndes Selbstvertrauen und das Gefühl, es im Leben nicht zu schaffen, sind kein unentrinnbares Schicksal. Wir können entscheiden, was wir denken. Wir sind nicht zwangsweise Opfer des Unsinns, den wir früher einmal gelernt haben. Die wie Paviane durch unser Gehirn springenden negativen Gedanken sind die Überbleibsel unserer Vergangenheit, die wir nur dadurch immer wieder aufs Neue beleben, dass wir sie erneut glauben. Wir können uns an jedem Tag und zu jeder Stunde neu entscheiden, wie wir uns selber und unsere Chancen im Leben sehen.

5/ Das Gehirn gibt nach.

Unser Gehirn ist extrem lernfähig, aber leider ist es blind und taub in seinem knöchernen Gefängnis. Es ist darauf angewiesen, was wir ihm über die Welt erzählen. Wenn diese Erzählungen speziell in den ersten Jahren unseres Lebens negativ waren, dann glaubt das Gehirn verständlicherweise an eine negative Welt. Aber wenn wir heute damit beginnen, unserem Gehirn neue und positive Informationen zur Verfügung zu stellen, dann wird es diese nach und nach zu seinen eigenen Überzeugungen machen und uns eine völlig neue Welt zeigen. Das kann dauern und es wird erfahrungsgemäß nicht leicht sein, aber es ist möglich und nur das zählt.

6/ Unsere Möglichkeiten sind tatsächlich grenzenlos.

In jedem von uns steckt ein Genie. Das ist keine Übertreibung, sondern eine wissenschaftlich belegte Feststellung. Nur unsere eigene viel zu geringe Selbsteinschätzung begrenzt uns. Die uns begrenzenden Gitterstäbe existieren nur in unserem Kopf. Jede einzelne Erfindung der Menschheit hat ihren Ursprung darin, dass jemand eine Grenze nicht akzeptiert hat, die von allen Anderen als unveränderlich angesehen wurde. Jeder von uns, der die Grenzen des Möglichen nicht akzeptiert und bereit ist, sie zu übersteigen, schiebt diese Grenzen auch für alle Anderen hinaus. Egal, um welche Grenzen es sich handelt, um gesundheitliche, leistungsmäßige, finanzielle, kreative, sie alle verschwimmen, wenn wir es zulassen. We are the princes of the universe.


6 Ideen Richtung High-Performance

Veröffentlicht Oktober 4, 2018 | Update 4. Oktober 2018

High Performance, das ist das Anstreben und Erreichen ungewöhnlicher und hoher Ziele. Es liegt keine Leistung darin, sich möglichst alles zu versagen und möglichst klein zu denken. Es sind im Gegenteil die Mutigen unter uns, die uns zeigen, dass jedem Menschen mehr Möglichkeiten offenstehen als sie uns in der Schule beibringen. Lesen Sie die folgenden sechs Gedanken immer wieder, damit Sie das kleine und kleinliche Denken des Alltags überwinden.

1/ High Performance ist jedem Menschen zugänglich

Immer wieder stoße ich auf das Missverständnis, dass nur wenige besonders begabte Menschen es zu besonderen Leistungen bringen können. Das demotiviert natürlich jeden normalen Menschen schon von Anfang an. Wenn ich keine besonderen Begabungen in mir spüre, dann habe ich nach dieser Auffassung ja gar keine Chance, es weit zu bringen. Aber Gott sei Dank ist das Gegenteil wahr. High Performance steckt in jedem von uns. Alles, was es braucht, sind klare Entscheidungen für das, was ich verwirklichen möchte und die Ausdauer, daran lange und konsequent zu arbeiten.

2/ Klare Entscheidungen definieren den Anfang

Zuerst einmal sind es bloße Wünsche und Träume, die uns bewegen. Wir hätten gerne, wir würden gerne, wir wären gerne. Alles trägt den Stempel des Ungefähren und Unsicheren. Diese vagen Hoffnungen haben keine Energie. Sie bewegen nichts und verändern auch nicht das Gehirn, außer vielleicht über viele Jahrzehnte. Erst wenn wir uns bewusst für eine dieser potentiellen Zukünfte entscheiden, verändert sich unser Denken. Das heißt, es verändern sich die Gehirnbahnen, in denen sich unsere alltäglichen Gedanken bewegen. Alte und unbrauchbare Annahmen werden weniger gedacht, neue und zielorientierte Annahmen werden aufgebaut. Vorher Unmögliches wird auf einmal wahrscheinlich, ja sogar sicher.

3/ Ausdauer trägt uns ins Ziel

Anfangs sind die neuen Gedanken noch oberflächlich. Sie werden immer wieder von den alten Annahmen überrollt. Diesen Abstimmungsprozess zwischen neuen und alten Annahmen erleben wir anfangs als Zweifel und Ängste. Das Neue fühlt sich ungewohnt an und viele unserer Gedanken stellen es immer wieder in Frage. Außerdem bleiben oft die schnellen Erfolge aus. Da ist es verständlich, wenn viele Menschen bald aufgeben. Es scheint sich nichts zu bewegen, das neue Denken scheint wirkungslos. In Wahrheit beeinflusst jeder einzelne Gedanke die Realität. Aber die anfänglichen Impulse sind mit den Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie sind zu subtil. Sie gleichen den unsichtbaren Bewegungen in der Rosenknospe, bevor sie sich dann eines Tages strahlend öffnet. Ausdauer ist der alles entscheidende Unterschied.

4/ Es gibt keine Abkürzungen und keine Tricks

Auf irgendwelche Tricks zu setzen, ist verlorene Zeit. Wirkliche, langfristig wirksame Veränderungen brauchen Zeit. Eine Beziehung entsteht nicht von heute auf morgen, auch wenn sie natürlich irgendwann einmal begonnen hat. Es sind unzählige kleine Details, die am Ende zu Vertrauen führen und zu einem intensiven Miteinander, oder die es zerstören. Eine Veränderung des Klimas in einem Unternehmen entsteht nicht in einem Projekt mit Anfang und Ende, sondern entsteht durch konsequente veränderte Haltungen und Handlungen des Managements. Geduld ist unerlässlich.

5/ Nur was man gerne tut, hält man lange genug durch

High Performance ist anstrengend. Sie erfordert an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden Konzentration und Einsatz. Das ist schlicht nicht leistbar, wenn man es nicht gerne tut. Selbst das strahlendste Ziel verliert an manchen harten Tagen seine Anziehungskraft. Dann ist es wichtig, dass man genügend Freude am Tun hat und dass man lange genug geübt hat, um entsprechende Gewohnheiten aufzubauen, die uns über diese Tage hinwegtragen. Niemand ist immer motiviert, niemand genießt die Schmerzen des Trainings, niemand freut sich über die unvermeidbaren Fehler, während man übt. Es sind genau diese Tage, die über den Erfolg entscheiden.

6/ Am Ende sieht es dann wie Glück oder Talent aus

Wenn in den sozialen Medien neue Superstars gefeiert werden, dann scheinen diese aus dem Nichts zu kommen. Gestern kannte sie noch niemand, heute sind sie berühmt. Es ist verständlich, dass das wie unverschämtes Glück oder wie überragendes Talent aussieht. Näheres Hinsehen zeigt dann meistens eine lange und harte Zeit des Wachstums, in der der zukünftige Star ein echter Niemand war. In dieser Zeit entscheidet sich die Zukunft. In aller Regel gab es in der Vergangenheit dieser Menschen viele Kollegen, von denen manche sicherlich zumindest genauso begabt waren oder sogar mehr. Aber im Endeffekt entscheiden das Durchhaltevermögen und die Arbeitseinstellung über das Ergebnis. Talent ist aus dieser Sicht das Ergebnis langen Übens und keine Eigenschaft der Gene.


Die Relevanz von “Bewusstsein, Erfolg und Führung” für Unternehmen und Personen mit Führungsaufgaben

Veröffentlicht Februar 2, 2017 | Update 21. November 2017

Bewusstsein, Erfolg und Führung hat – wie alle unsere Veranstaltungen – einen klaren Fokus auf der Zielgruppe Management. Da wir uns aber mit sehr grundlegenden Erkenntnissen und Techniken befassen sind die Inhalte auch in anderen Strukturen und Gruppen anwendbar, in denen Führung eine Rolle spielt. Dadurch kommt es zu einer sehr dynamischen Gruppenstruktur, in der Top–Manager und Unternehmer die größte Gruppe bilden, ergänzt um deren Ehepartner, Familienmitglieder und leitende Mitarbeiter.

Die Tage in Kitzbühel beruhen auf der Erkenntnis, dass die klassischen Managementschulungen für die Bewältigung der durch die zahlreichen aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen entstehenden Probleme nicht mehr ausreichen. Die Finanzkrise, die enormen auf den Markt drängenden Produktionskapazitäten von China, die Globalisierung, das Internet, die fast vollständige Unfähigkeit unserer politischen Institutionen, mit diesen Herausforderungen auch nur annähernd adäquat umzugehen, alles das ergibt in Summe keine bloße Verschärfung der altbekannten Anforderungen sondern eine qualitative Änderung der Spielregeln. Es haben sich die grundlegenden Axiome geändert, die jahrhundertelang die Basis unseres Tuns bildeten.

Einer der wesentlichen Bestandteile eines geänderten Managementverständnisses ist ein neuer Blick auf das Thema Führung. Führung ist keine kulturelle Erfindung des Menschen sondern eine Millionen Jahre alte und evolutionär entstandene Struktur der Zusammenarbeit. Es gibt Rahmenbedingungen, innerhalb derer Führung perfekt funktioniert. Sie bilden die Basis für

  • eine hoch effiziente Zusammenarbeit,
  • rasche und praxisnahe Problemlösungen,
  • gegenseitigen Respekt und Disziplin,
  • konsequente Umsetzung der Ergebnisse von Besprechungen,
  • flexible Anpassung an plötzlich auftauchende Hindernisse,
  • Ausdauer beim Erreichen schwieriger und längerfristiger Ziele.

Zudem ist diese Art von Führung eine wirksame Vorbeugung gegen die gefürchteten und im rasanten Zunehmen begriffenen Burn Out Syndrome sowohl bei den Führenden als auch bei den Teammitgliedern.

Diese neue Art, das Thema Führung zu betrachten (ich nenne sie Kontinuum-basierte Führung) ist die Voraussetzung um auch andere Bereiche neu zu betrachten. Faszinierenderweise gibt es in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft Ansätze, wie und in welche Richtung wir unser Denken entwickeln sollten, wenn wir in dieser radikal neuen Welt wirtschaftlich überleben wollen. Quantenphysik, Philosophie und Psychologie bieten in ihren modernen Ausformungen geniale Bausteine für ein geändertes Denken, wie es Einstein schon vor zig Jahren gefordert hat. Er sagte, dass wir unsere Probleme nicht auf derselben Ebene des Denkens lösen können auf der sie entstanden sind.

Diesem Wechsel der Denkebene ist dieses Seminar gewidmet. Die Teilnehmer kommen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Manche kommen seit Jahren immer wieder, um die inneren Batterien aufzuladen und um sich erneut aus dem Tagesgeschäft herauszuheben und gedanklich neu aufzustellen. Rund 2/3 sind neu und kennen entweder ehemalige Teilnehmer oder eine meiner Tagesveranstaltungen. Zahlreiche Teilnehmer sind anwesend, weil ein Vorgesetzter vorher als Teilnehmer dabei war und daher den Wert dieser Tage kennt und beurteilen kann.

Wenn sie kreative Problemlösungen suchen, dann bietet Kitzbühel eine seltene Chance, wirklich Neues zu hören, zu erfahren und mitzunehmen, praxisnah und ohne auch nur den geringsten Anflug von Räucherstäbchen-Romantik.

Mut zu klaren und begeisternden Zielen, Freude und Zusammenarbeit im Team, gegenseitige Unterstützung statt interner Positionskämpfe, Kreativität statt mehr vom ewig Gleichen, die Wirkung von Respekt und Disziplin, die Bedeutung von Umsatzerfolgen statt bloßem Kostensparen, das sind typische Ergebnisse der Tage in Kitzbühel.

Bei Interesse finden Sie hier weitere Informationen & Anmeldung


Weihnachtsbotschaft

Veröffentlicht Dezember 21, 2016 | Update 21. Dezember 2016

Irgendetwas an der Weihnachtszeit packt mich jedes Jahr, immer wieder. Sie hält mir einen Spiegel vor, in dem ich sehe, wie ich gerne sein möchte und auch, wie ich gerade bin. Ich wäre gerne ein guter Ehemann, ein guter Vater, ein guter Unternehmer, ein treuer Freund, großzügig und angenehm. Schaffe ich irgendetwas davon? Genau dieser Frage entkomme ich zu Weihnachten nicht.

Die folgenden sechs Ideen haben das Potential, unseren tatsächlichen Lebenserfolg näher an unsere Hoffnungen und Wünsche zu bringen.

1/ Wenn Dinge schlecht laufen, dann suche die Ursache bei Dir selbst.

Unermüdlich wies der Meister auf die Tatsache hin, dass wir die Meister unseres Schicksals sind. Nie behauptete er, er hätte jemanden geheilt. Immer war es ihm wichtig, darauf hinzuweisen, dass es das Glaubenssystem des Behandelten war, das die Heilung ermöglichte. Wie anders agiert unsere Kultur! Wir suchen – egal was passiert – immer Schuldige. Aber niemand zwingt uns, dabei mitzumachen. Es steht uns frei, welchen Rat wir annehmen. Als enorm hilfreich hat sich die Frage erwiesen: „Warum passiert das gerade mir?“

2/ Wenn Dinge gut laufen, dann suche die Ursache außerhalb von Dir.

Das ist unabhängig von der Verankerung in den heiligen Büchern der Welt ein Rezept vieler erfolgreicher Manager. Sie erkennen hinter jedem Erfolg den entscheidenden Beitrag ihrer Teams und werden nicht müde, diesen herauszustreichen. Wie klein und aufgeblasen wirken daneben die Damen und Herren, die sich im eigenen Erfolg sonnen. Es ist eine Grundsatzentscheidung, die man einmal im Leben trifft, welcher Kategorie man angehören möchte.

3/ Geben ist seliger denn Nehmen.

Das ist keine abgehobene religiöse Regel, um damit die Himmelswächter bestechen zu können. Es ist ein tiefer Einblick in die Mechanik der Welt, der zu dieser Feststellung führte. Wenn ich Präsentationen erlebe, bei denen die beteiligten ManagerInnen unter Verwendung bunter Tabellen und steil aufstrebender Trendgrafiken darüber beraten, wie sie am besten an den erkannten Trends profitieren können, dann wird mir immer klar, wie unterschiedlich man die Welt erleben kann. Wie völlig anders wären diese Präsentationen, würde man darüber beraten, was man beitragen könnte. Statt der gewohnten Gier mit der immer präsenten Angst, zu wenig abzubekommen, entstünden Begeisterung und das Gefühl, an etwas Bedeutendem mitzuwirken. Nebenbei bemerkt wäre der dabei zu erwirtschaftende Gewinn weit höher, weil die Gesellschaft am liebsten denen etwas zurückgibt, die zuvor etwas beitragen.

4/ Auch Annehmen ist eine Kunst.

Mit dem weitverbreiteten Gutmenschentum habe ich nichts am Hut. Diejenigen, die mit großem Stolz ihr eigenes Wohl dem Wohl Anderer opfern und auf alle herabsehen, die das nicht tun, glauben an dieselbe Welt wie die von ihnen Verschmähten. Es ist die Welt des Nullsummenspieles, in der jemand verlieren muss, damit jemand Anderer gewinnen kann. Wie unendlich weit ist das von den Geschehnissen vor 2.000 Jahren entfernt! Nimm das an, was Dir angeboten wird. Denke daran, dass der Meister nicht zögerte, eine Hochzeitsfeier zu retten, indem er Wasser in Wein verwandelte, als den Feiernden der Stoff ausging.

5/ Im Zweifel tu immer das Richtige.

Dein Gehirn wird sofort fragen, „Ja, aber was ist denn das Richtige?“ und Manager würden antworten, dass ja ihre ganzen Kalkulationen und Budgets genau diesem Thema gewidmet seien, das Richtige zu tun. Weit gefehlt. Alle diese Bemühungen zielen ausschließlich darauf ab, das zu tun, was den eigenen Gewinn maximieren soll. Das Richtige ist ganz etwas Anderes. Es ist dem Gehirn unverständlich, weil die Kriterien für das Richtige sich schwer oder gar nicht in Zahlen fassen lassen. Für das Herz dagegen ist der Begriff klar. Er hat mit Anständigkeit zu tun, mit Fairness, mit dem, was alle gewinnen lässt. Spätestens, wenn Dir Deine Excel-Tabellen nicht mehr weiterhelfen, besinne Dich auf das, worauf Du später einmal stolz sein kannst.

6/ Denk an die goldene Regel.

Wenn wir alle anderen Regeln zusammenfassen, dann kommt als Ergebnis die goldene Regel heraus, die in unterschiedlichen Fassungen immer dasselbe besagt: Behandle andere Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die ihre Erfolge mit uns teilen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die uns bei Problemen beschützen, uns ermutigen und wieder aufrichten. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle lieben großzügige Menschen, die auch imstande sind, Lob ohne jede Spur von Überheblichkeit anzunehmen und wir wollen Menschen als Chef/Vater/Mutter, die anständig sind, mutig und verlässlich und die nicht bei jedem Gegenwind sofort umfallen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Dann hast du jeden Tag Weihnachten.

Ihr
Manfred Winterheller


Sechs Ideen zur Zielerreichung

Veröffentlicht Juni 29, 2016 | Update 29. Juni 2016

Es hört sich so leicht und selbstverständlich an: wir müssen Ziele haben, um erfolgreich zu sein. Praktisch aber bleiben wir allzu leicht irgendwo im Prozess des Zielefindens stecken. Manchmal taucht einfach nichts Passendes auf.

Wir sind zwar mit dem wie es gerade ist, nicht wirklich zufrieden, aber was wir anders wollen, das ist dann auch nicht so leicht zu definieren. Wir drehen uns im Kreis: „Eigentlich würde ich gerne was ändern, aber andererseits habe ich es so auch nicht schlecht . . .“. Die folgenden sechs Ideen zeigen einen Ausweg. Wir müssen ins Handeln kommen. Oder anders gesagt: Denken ist nicht schlecht, hilft aber meistens nichts ☺. Also geh es an!

1/ Handeln ist unverzichtbar

Nur durch Handeln, also durch zielgerichtete erste Schritte, entkommt man dem Denken im Hamsterrad. Nur durch Denken kann man kaum einmal eine sichere Entscheidung treffen. Man muss vom Denken ins Ausprobieren kommen. Hätte Edison nur nachgedacht, würden wir heute noch bei Kerzenschein lesen. Sobald wir handeln, kommt die Sache ins Laufen. Vorher nicht!

Wenn Du Dich zwischen Deinen verschiedenen Wünschen nicht entscheiden kannst, beginne damit, einen davon umzusetzen. Dir wird schnell klar werden, ob es der richtige ist.

2/ Entscheiden dauert nur den Bruchteil einer Sekunde

Warum handeln wir so ungern und denken so gerne? Weil wir Angst vor Fehlern haben! Solange wir nur denken, passiert nichts und kann nichts schiefgehen. Wir sammeln Informationen und eiern hilflos einmal hierhin und dann wieder dahin, je nach den letzten Informationen. Wir nennen das die Entscheidungsphase. Das stimmt aber nicht. Entscheiden geht schnell. Es sieht so aus: „Ja, das mache ich!“ oder „Nein, das mache ich nicht!“. Alles Andere ist nur das Hinausschieben genau dieser wenigen Augenblicke, in denen wir unsere Welt tatsächlich verändern.

Sag „ja“ oder „nein“ und hör auf, Dich tagelang wegen irgendwelcher Kleinigkeiten mit „soll ich oder soll ich nicht?“ zu quälen.

3/ Fehler sind unvermeidbar

Das bloße Wort „Fehler“ jagt den meisten Menschen schon kalte Schauer über den Rücken. Das ist unsagbar dumm. Fehler sind der zentrale Bestandteil des Lernens. Hätte David Garrett versucht, immer nur das zu spielen, was er schon fehlerfrei konnte, hätte er es wohl nicht einmal zu einem simplen Kinderlied gebracht. Fehler sind der ganz normale Bestandteil jedes Entwicklungsprozesses. Hätte Gottlieb Daimler den ersten vierrädrigen Benzinwagen erst dann zu bauen gewagt, als er so aussah wie ein heutiger AMG Mercedes, dann würden wir heute noch in Pferdekutschen reisen.

Geh es an, was immer es ist, das Dich reizt. Du musst ja nicht gleich alles hinwerfen und bei null beginnen, aber riskiere es Fehler zu machen.

4/ Große Ziele und kleine Schritte sind die optimale Kombination

Es ist nicht der einzelne Schritt, der über das Ergebnis entscheidet, sondern die Ausdauer, die tausende kleine Schritte aneinanderreiht. Große Schritte ermüden Dich und laugen Deine Willenskraft aus. Mit kleinen Schritten baust Du Gewohnheiten auf, die wie von selbst funktionieren. Auf diese Weise lernst Du, an einer Sache dran zu bleiben und das ist die entscheidende Fähigkeit.

Beginne so klein wie Du nur kannst. 200m hin und zurück täglich, 1 Damenliegestütz täglich, 1 Seite täglich bei einer Diplomarbeit, das sind Aktionen, die kannst Du langfristig durchhalten.

5/ Ausnahmen sind gefährlich

Wenn Du Dir etwas vornimmst, dann kommt schnell die Versuchung, es mal nicht so genau zu nehmen. Heute einmal kein Sport, das ist doch kein Malheur. Das stimmt. Ob Du heute Sport machst oder nicht, das weißt du schon in wenigen Wochen nicht mehr. Die Gefahr liegt aber nicht im ausbleibenden Trainingseffekt. Die Gefahr liegt darin, Deine Konsequenz zu unterlaufen. Schneller als gedacht wird aus dem einmaligen Aufschieben eine Gewohnheit. Und das war´s dann mit dem Ziel.

Lass speziell anfangs keine Ausnahmen zu. Besser ist es, Du planst von Anfang an einen Pausentag ein, den Du dann aber ebenfalls konsequent einhalten solltest.

6/ Nimm Dir alle Hilfe, die Du kriegen kannst

Meide den Kontakt mit negativen Menschen. Sie ziehen Dich hinunter. Suche den Kontakt mit positiven Menschen, die dich ermutigen und in Deinen Plänen stärken. Lies nur konstruktive Sachen, die Dich in Deinen Absichten bestärken und lass alles weg, was Dich mutlos macht. Verwende die Handy-App GOALIFY aus Deinem App-Store, dann hast Du Deinen persönlichen Coach immer dabei

Definiere ein klares Ziel mit klaren kleinen regelmäßigen Schritten und tracke Deinen Fortschritt in GOALIFY. Das kostet nicht einmal Geld und bringt Dich Deinen Zielen entscheidend näher


6 Ideen über das Umsetzen statt bloßem Denken

Veröffentlicht Februar 10, 2016 | Update 10. Februar 2016

Noch nie in der bekannten Menschheitsgeschichte wuchs das Wissen der Menschheit schneller als in den letzten 10 Jahren. Und noch nie war es für so viele Menschen so leicht zu diesem Wissen Zugang zu bekommen. E-books, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, alles das müsste es doch möglich machen, Depressionen und Burn-outs zielsicher einzudämmen. Aber wenn wir unser Denken, unser Einstellungen und daraus folgend unser Verhalten nicht ändern, dann ist genau das Gegenteil der Fall. Die folgenden sechs Ideen liefern Munition für diejenigen, die mit dem durchschnittlichen Glücksniveau nicht mehr zufrieden sind.

Gebrauchsanleitung: Zu jeder der folgenden Ideen gibt es ein kleines To-do, eine Anregung, wie man anfangen kann, sie umzusetzen. Aber sechs To-dos sind schon wieder zu viel. Also entscheide Dich für eines davon, das welches Dir am wichtigsten für Dich erscheint.

 

Jetzt ist es amtlich: Unsere Gedanken beeinflussen die Gesundheit unseres Gehirns. Eine Yale-Studie weist nach, dass Menschen die negativ über das Altern denken, leichter Anzeichen von Alzheimer entwickeln (eine typische „Alters“-Erkrankung) als Menschen, die frei von diesen Vorurteilen sind. Vielleicht sollte man Alzheimer eher eine Gedanken- als eine Alterskrankheit nennen?

1/ Positive Gedanken halten das Gehirn gesund

Was sich elegant und „eh klar“ anhört, ist in der Praxis gar nicht so leicht. Die Nachrichten, die Gespräche zuerst zuhause und dann auch in der Kaffeeküche drehen sich fast ausschließlich um Probleme. Wir bewegen uns in einem Kreislauf aus Nörgeln, Zweifeln und Sorgen. Das radikal zu ändern ist praktisch unmöglich. Aber ein bewusster positiver Gedanke pro Tag, das ist machbar. Nimm eine Sache, die du normalerweise als aussichtslos beurteilst und formuliere einen positiven Ausgang. Wenn es Dir schwer fällt, dann hast du das richtige Thema ausgesucht.
Also: Ein bewusster positiver Gedanke pro Tag. Beginne jetzt.

2/ Lass negative Gedanken nicht zu

Du kannst nicht verhindern, dass Dich immer wieder negative Gedanken überfallen. Aber Du kannst verhindern, dass Du in ihnen badest. Dazu musst Du aber schnell und entschieden vorgehen. Auch eine ausgewachsene Negativ-Orgie beginnt als kleiner auslösender Gedanke. Oft sind es die immer gleichen Auslöser, die zu tiefen depressiven Anfällen oder zu Zorn und Wut führen. Wenn Du beginnst, den Anfang zu erkennen, dann kannst Du noch umkehren. Erst wenn die Gedanken in Dir Fahrt aufgenommen haben wie in einer Wasserrutsche, dann ist es schwer bis unmöglich. Ein aufgehaltener negativer Gedanke pro Tag ist anfangs genug.

Also: Wenn Du spürst, dass eine Negativlawine Dich hinunterziehen will, dann denk Dir so entschieden wie möglich: „Nein, da mach ich jetzt nicht mit.“ Immer wieder, bis der Anfall vorbei ist. Einmal pro Tag. Beginne jetzt.

 

Die längste je gemachte Studie zeigt: Unsere Beziehungen definieren unsere Zukunft. Eine Harvard-Studie begleitet eine ausgewählte Gruppe von Menschen seit nunmehr 75 Jahren. Obwohl diese Menschen aus zwei völlig unterschiedlichen sozialen Ebenen ausgesucht wurden, sind die Ergebnisse einheitlich. Wer in sicheren Beziehungen lebt, bleibt gesünder und glücklicher.

3/ Verbringe gezielt Zeit mit Menschen, die Dir gut tun und Dein Wachstum unterstützen

Menschen die uns gut tun, sind selten diejenigen, die uns belagern. Sie sind im Gegenteil meistens diejenigen, deren Gegenwart wir aktiv suchen müssen, weil sie uns nie belabern, anjammern oder als seelische Ablagen missbrauchen. Oft sind es die Mitarbeiter, die einfach funktionieren, nie Probleme machen und ruhig und konsequent ihre Arbeit tun, die wir völlig übersehen. Wir bemerken sie erst, wenn sie genug haben und woanders hin gehen. Da ist es doch eine gute Idee, wenn Du einmal täglich für fünf Minuten deinen Schreibtisch verlässt und mit einem dieser problemlosen Mitarbeiter ein paar Worte wechselst, oder? Fünf Minuten sind genug, sonst machst Du es nie wieder.

Also: Für fünf Minuten weg vom Schreibtisch und hin zu einem der Leute, die den Karren ziehen. Frag sie, ob Du was für sie tun kannst. Einmal täglich. Beginne jetzt.

4/ Minimiere die Zeit, die Du Deinen Energie-Vampiren opferst

Energie-Vampire sind Menschen, die Dich schwächen. Wie erkennst Du sie? Sie machen Dich klein und die Probleme groß. Sie zweifeln an jeder Chance und glauben an jede Gefahr. Sie leiden permanent ohne je etwas dagegen zu tun. Sie sind verliebt in das Negative, Schlechte, Aussichtslose. Es gibt ihnen einen offensichtlichen Kick, wenn sie etwas totreden können. Deine eigene Reaktion ist meistens der Impuls, ihnen zu helfen. Du erkennst nicht, dass das genau der Mechanismus ist, wie Vampire funktionieren. Sie machen Dich abhängig. Sie geben Dir das Gefühl, Du bist an allem schuld und Du musst Dich daher um sie kümmern. Das musst Du nicht! Lass einen Kontakt pro Tag oder pro Woche weg. Geh nicht ans Telefon, sei nicht erreichbar, steh nicht zur Verfügung.

Also: Sei nicht mehr durchgehend als Opfer zur Verfügung. Du hebst nicht ab, Du gehst nicht zur Tür, Du antwortest nicht auf WhatsApp. Du hast für einen Firmenvampir keine Zeit. Einmal pro Tag. Beginne jetzt.

 

Das Beste kommt zum Schluss: Du kannst die Frage vergessen, ob Du für das was Du tun willst wohl talentiert genug bist. Die relevante Frage lautet: bist Du bereit, dafür so hart zu arbeiten wie noch nie zuvor? Ist das was Du tun willst, so bedeutsam für Dich, dass Du dafür alles Andere zu opfern bereit bist?

5/ „Mangelndes Talent“ hat als Ausrede ausgedient: Üben ist der Schlüssel

Diese Zahl geistert um die Welt: 10.000 Stunden Training sind notwendig um auf irgendeinem Gebiet Weltklasse zu werden. K. Anders Ericsson, einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Erwerbs von Exzellenz und Urheber dieser Zahl, fügt aber hinzu, dass manche klassischen Musiker 25.000 Stunden geübt haben. Sicher scheint zu sein, dass es enormer Anstrengung bedarf um die eigenen Anlagen so weit zu entwickeln, dass man sich auf sie wirklich unter allen Umständen verlassen kann. Dass es ergänzend dazu auch einer entsprechenden Einstellung bedarf, steht außer Zweifel. Aber Üben ist mal ein guter Anfang und ehrlich gesagt auch viel leichter zu tun als die innere Einstellung zu erwerben, die man für das Siegen braucht.

Also: Entscheide Dich für etwas, das Dir wirklich Spaß machen könnte und entscheide Dich, dafür auch was zu tun. Entscheide Dich für eine bestimmte Zeitspanne, in der Du daran arbeiten wirst. Ein Tag ist zu kurz, 10 Jahre sind zu lang ☺. Entscheide jetzt.

6/ Vergiss den Big Bang: Viele kleine Schritte führen in Summe viel weiter als eine einzige Gewaltanstrengung

Es ist zugegebenermaßen unmodern und geradezu uncool, sich nicht gleich himmelhohe Ziele zu setzen, sondern ganz klein – wirklich klein (!) – zu beginnen. 400 m Gehen pro Tag, das hört sich nun wirklich nicht hipp an. Wie ganz anders klingt da der Plan, 5 km am Tag zu rennen und dann gleich beim ersten Marathon unter 3 Stunden zu bleiben. Aber leider wird aus diesem Plan meistens nichts. Die fünf Kilometer sind für einen Anfänger geradezu ewig weit und auch der Zeitbedarf ist nicht zu unterschätzen. Die 5 Kilometer machen nur auf der Party, auf der sie beschlossen wurden, echt was her. Sie versagen danach in der Realität. Gewinner an der Startlinie, aber Verlierer an der Ziellinie, die wahrscheinlich gar nie gesehen wird. Der einzelne Schritt ist weitgehend belanglos, das Wesentliche ist das Durchhalten. Und genau dieses Durchhalten klappt mit kleinen Schritten unendlich leichter. Beginne mit der kleinstmöglichen Einheit und bleib dran, wochen-, monate- vielleicht jahrelang. Das ändert alles.

Also: Nimm Deine Entscheidung aus Punkt 5 und definiere einen ganz kleinen Umsetzungsschritt, den kleinsten der Dir denkbar erscheint, so klein, dass Du niemandem davon erzählen magst, weil man Dich auslachen würde. Und dann setze diesen Minischritt um. Regelmäßig, verlässlich, gnadenlos. Das wird Dir enormes Selbstvertrauen geben. Beginne jetzt.


6 Ideen über was man tun und was man vermeiden sollte

Veröffentlicht Oktober 28, 2015 | Update 28. Oktober 2015

Liebe Freunde,

die zermürbende Kraft des Tagesgeschäfts lässt sich leichter besiegen, wenn wir uns immer wieder einmal auf ein paar wesentliche Aufgaben konzentrieren und ein paar mentale Sünden vermeiden.

Die nächsten sechs Ideen kombinieren diese Einsicht.

1/ Zu tun #1: Was habe ich mir vorgenommen?

Ich meine keine tiefgehende Gewissenserforschung, keine strategische Neuorientierung, sondern das ganz schlichte Umsetzen dessen, was wir ohnedies schon über uns und unsere Ziele wissen. Wenn wir uns vorgenommen haben, an unseren Führungsfähigkeiten zu arbeiten, dann haben wir jeden Tag im Umgang mit unseren Mitarbeitern dutzende Gelegenheiten dazu. Wenn wir uns vorgenommen haben, mehr Bewegung zu machen, dann können wir zu Fuß gehen statt den Lift zu nehmen. Lies dazu unbedingt auch Punkt 2.

2/ Zu tun #2: Weniger ist mehr, wenn es konstant ist

Ich habe im ersten Punkt das Beispiel mit dem Lift verwendet. Hier kommt die Ergänzung, die alles ändert: Fahr weiterhin mit dem Lift, aber steige ein Stockwerk früher oder später aus. Dieser Plan ist so einfach, dass er klappen muss. Der Erfolg ist damit sicher, wenn du nur über ein Mindestmaß an Motivation verfügst. Das gewöhnliche Gegenargument lautet, dass dieses eine Stockwerk zu lächerlich ist und keinen Unterschied macht. Aber genau das stimmt nicht. Jeden Werktag ein Stockwerk gehen statt fahren, das macht 250 Stockwerke pro Jahr. Und wenn Dich die Lust am Erfolg überkommt, dann hängst Du gelegentlich ein zweites Stockwerk an. Jeden Tag 5 mit einem Mitarbeiter im Gespräch verbrachte Minuten summieren sich zu beachtlichen 1.250 Minuten im Jahr, das ist eine gute halbe Arbeitswoche, die Du ausschließlich in Dein Team investierst.

3/ Zu tun #3: Konstanz statt Quälerei

Das passt lupenrein zu den ersten zwei Punkten. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Konstanz unserer Bemühungen und nicht darin, ob wir uns quälen. Das passt so gar nicht zu unserer Auffassung, dass jede wirksame Medizin bitter schmecken muss. Aber die Erfahrung sagt uns schon seit langem, dass wir die Quälerei einfach nicht lange genug durchhalten, um positive Resultate zu bekommen. Wir müssen uns auf Strategien konzentrieren, die wir langfristig durchstehen, dann – und nur dann – ist der Erfolg sicher.

4/ Zu vermeiden #1: Morgen fang ich an

Fang heute an. Wenn Du die ersten drei Regeln befolgst, dann ist dieser erste notwendige Schritt ganz klein. Er ist heute schon möglich. Wenn Du heute zu keinem mehr etwas Nettes sagen kannst, obwohl Du es Dir vorgenommen hast, dann kannst du eine Textnachricht schreiben. Und ein einziges Stockwerk gehen, das geht auch zu jeder Zeit. Gehe es an, gönne Dir den Erfolg. Und halte durch. Mache keine Ausnahmen. Wenn die einzelnen Schritte doch zu groß sind, dann verkleinere sie, aber lass sie nicht aus.

5/ Zu vermeiden #2: Delegieren der Verantwortung

Du allein bist für Dein Durchhalten verantwortlich. Auch wenn Ihr euch zu zweit auf einen Plan eingeschworen habt, bist Du für Deinen Teil weiterhin alleine zuständig. Tausende Pläne gehen den Bach hinunter, weil ein Partner nicht durchhält und aufgibt. Das ergibt natürlich eine wunderbare Ausrede für das eigene Scheitern: „Wenn XY nicht aufgegeben hätte, wären wir heute noch dran!“ Vergiss das. Auch wenn XY aufgibt, bleibst Du dran. Kleine Schritte – große Konsequenz. Das ist Deine Geheimwaffe.

6/Zu vermeiden #3: Tödlicher Ernst statt lebendiger Freude

Viele junge Menschen leben es uns vor. Sie verfolgen ihre Ziele mit einer Leichtigkeit, die man nur bewundern kann. Kilian Jornet, eine Ausnahmeerscheinung unter den Trailläufern, hat jüngst bei einem Lauf, den er am Ende überragend gewann, mitten im Wettkampf auf den Zweiten gewartet, damit ihnen beiden nicht langweilig wird. Das ist tief beeindruckend. So macht Laufen Spaß, so lacht aus den früher verkniffenen Mienen heute Begeisterung und Freude. Das können wir alle wieder lernen. Wenn Du mit einem Partner unterwegs bist, dann bestimmt der Schwächere das Tempo und alle können den Lauf genießen. Wenn wir diese Haltung auf das Business übertragen, dann werden wir am Ende nicht zu den bedauernswerten Opfern der Leistungsgesellschaft zählen und die Früchte unseres Tuns ernten können.

 

Wenn Dir diese Philosophie gefällt, dann bist Du bei unseren Veranstaltungen richtig. Dann solltest Du wirklich überlegen, vielleicht schon im November 2015 zum Seminar Mind-Management in Kitzbühel zu kommen. Es ist schade um jeden Tag, den Du vergeudest ohne Dich zu ändern.


Sechs Ideen für einen fantastischen Herbst 2015

Veröffentlicht September 23, 2015 | Update 23. September 2015

Ich hoffe, auch Sie sind erholt und voller Tatendrang aus dem Urlaub zurück. Genau so soll es sein. Ich möchte diese Zeit daher nutzen, ein paar Ideen zu präsentieren, wie wir diese Energie umsetzen können, ohne sie zu vergeuden.

1/ Klare Prioritäten

Das Tagesgeschäft zerrt mit tausend Details an unseren Nerven und an unserer Zeit. Wenn wir jeder Anforderung nachgeben, dann irren wir ziellos durch die Gegend, mal hierhin und mal dorthin eilend, ohne jedes erkennbare Ziel. Was wichtig ist, ist selten dringend. Und wenn es dann doch dringend wird, dann ist es meistens zu spät für überlegtes Handeln.

Wenn wir uns morgens überlegen, was an diesem speziellen Tag wichtig ist und wenn wir das dann erledigen, dann sind wir abends zufrieden. Wir werden vielleicht nicht alles erledigt haben, was nach uns gerufen hat, aber wir haben das erledigt, woran wir uns später noch erinnern werden: das, was uns wichtig war! Fünf Minuten am Morgen genügen!

2/ Mut zum Nein-sagen

Das ist das Schwerste für viele von uns. Wir können nicht nein sagen. Wir wollen es jedem recht machen, wollen nichts auslassen und überall dabei sein. Wir winden uns herum, machen halbherzige Zugeständnisse, die wir gleich danach bereuen, machen Zusagen, die wir dann nicht einhalten und – das ist das Schlimmste daran – wir geben damit die Führung eines weiteren Tages unseres Lebens aus der Hand.

Wir sollten jeden Tag wenigstens einmal zu uns selber und zu unseren inneren Entscheidungen stehen und höflich und bestimmt Nein sagen. Das muss man sich ganz klar vornehmen, sonst übernehmen die alten Gewohnheiten die Oberhand. Kommst du noch mit auf ein Bier? Nein, ich habe den Kindern (oder meiner Frau oder mir selber) versprochen, heute Abend daheim zu sein. So einfach kann es sein.

3/ Mut zum Ja-sagen

Wer nicht nein sagen kann, sagt in Wahrheit auch nie wirklich entschieden ja. Jedes Ja ist eine Absage an alle anderen Möglichkeiten. Wenn man sich wirklich für etwas entscheidet, schließt man damit alle anderen Alternativen aus. Erst dann hat man wirklich JA gesagt, wenn man nicht mehr nachdenkt und nicht mehr zweifelt. Die Idee, es könnte irgendwo eine bessere Chance geben, ist unwichtig, weil man aus keiner Chance der Welt was macht, solange man nicht gelernt hat, sich für ein klares JA zu entscheiden.

Entscheide Dich einmal am Tag, am besten morgens, für ein klares Ja zu einer Sache. Es muss keineswegs um etwas Weltbewegendes gehen. Entscheidend ist, dass die Entscheidung klar und endgültig ist und jeder Versuchung standhält.

4/ Kleine Schritte

Wenn wir von etwas begeistert sind, dann wollen wir oft gleich alles ändern. Kleine Schritte kommen uns dann lächerlich vor. Aber die Realität tickt anders. Wenn man einen hohen Berg besteigen will, vergrößert man nicht die Schrittlänge. Im Gegenteil: weil man weiß, dass es lange dauern wird, geht man umso sorgsamer mit der eigenen Kraft um. Das gilt für alles im Leben. Viele kleine Schritte führen viel weiter als wenige große Schritte, die einen nach kurzer Zeit überfordern.

Nehmen wir an, jemand möchte klarer und energischer auftreten. Statt sich vorzunehmen, das ab morgen durchgehend umzusetzen, ist es besser, jetzt sofort damit zu beginnen und eine einzelne (!) Anweisung klar und deutlich auszusprechen. Kein „Könnten Sie vielleicht…“ oder „Es wäre mir eine Hilfe, wenn Sie …“, sondern „Ich brauche das bis morgen 9.00 Uhr“. Und morgen kommt wieder ein Versuch. Nur ein Versuch pro Tag? Was soll das bringen? Das bringt genau 365 Übungen pro Jahr. Das ist deutlich mehr als 20 pro Tag, die schon am zweiten Tag ausfallen; angeblich nur vorübergehend („heute passt es grad gar nicht“), in Wahrheit aber auf Dauer.

5/ Kein Durchhalten

Durchhalten hört sich nach viel Mühe und Anstrengung an. Aber wir alle können durchhalten, wenn wir etwas gerne tun. Dann verwenden wir nicht einmal dieses schreckliche Wort. Niemand muss sich zum Durchhalten zwingen, wenn es um Schokolade oder ums Rauchen geht. Also müssen wir unsere Pläne so gestalten, dass sie leicht werden. Das passt genau zum Punkt 4, wo ich eine Aktion pro Tag vorgeschlagen habe. Und wenn der innere Kritiker laut wird und uns vorwirft, dass das dann ja leicht wäre, dann müssen wir ihm Recht geben. Es ist tatsächlich leicht, das ist das Wunderbare an dieser Technik.

Überprüfe einmal deine Vorsätze nach dieser Regel. Entsprechen sie der Forderung nach Leichtigkeit oder haben sie etwas Verbissenes an sich? Freust Du dich jeden Tag darauf oder hasst Du das was Du dir vorgenommen hast? Schraube Deine Forderungen an Dich selber herunter und schau, ob es Dir dann leichter fällt, sie zu erfüllen. Und höre nicht auf die innere Stimme, die Dich heruntermacht und antreibt.

6/ Erholung

Das ist ein unter Managern verpöntes Wort. Sie sind (angeblich) immer leistungsfähig. Sie sind stolz darauf, wenn sie die Nacht durchmachen und am nächsten Tag dennoch auf der Matte stehen und so tun als wären sie topfit. Was für ein pubertärer Unsinn. Niemand wird besser, wenn er oder sie sich nie erholt und ausruht. Weltklasseathleten trainieren rund 70% der Trainingszeit in einem entspannten Pulsbereich und nur 8% im wirklich harten obersten Level. Erstaunlicherweise gewinnen sie genau dadurch die Fähigkeit, dann an ihre absoluten Grenzen zu gehen, wenn es notwendig ist.

Einmal im Jahr Super-Erholung, das geht gar nicht. Es ist wichtig, die inneren Batterien immer wieder aufzuladen. Lebensfreude verlernt man, wenn man sie nicht pflegt. Kreativität und Begeisterung auch. Also plane konsequent jeden Tag ein paar Minuten ein, in denen Du nicht gestört werden darfst, nicht einmal von deinen eigenen inneren Antreibern. Ob es eine Runde um den Block oder ein Gespräch in der Kaffeeküche ist, sei in diesen Minuten immun gegen alles was nach Arbeit aussieht.

Ihr
Manfred Winterheller


Einladung zum Musikabend & Galadinner in Kitzbühel Mai 2015

Veröffentlicht April 15, 2015 | Update 15. April 2015

Wie jedes Jahr gibt es während des Mind-Management-Seminars auch heuer wieder das gemeinsame Galadinner und den anschließenden gemeinsamen Musik-Abend.

Wir laden ehemalige Kitzbühel-Teilnehmer ein, diesen Abend, es ist der

 

Samstag, 16. Mai 2015

 

gemeinsam mit ehemaligen Kollegen und der aktuellen Seminargruppe zu verbringen. Wir möchten damit einen ersten Schritt in Richtung auf eine Alumni-Gruppe (Absolventengruppe) gehen. Der Zusammenhalt zwischen vielen der ehemaligen Kitzbühel-Teilnehmer beeindruckt uns schon seit langem und dieser gemeinsame Abend könnte eine Gelegenheit sein, Kontakte und Erinnerungen wieder aufzufrischen und auch erneut Impulse im eigenen Leben zu setzen.

Wir haben dazu mit dem Hotel vereinbart, dass für das Galadinner und auch für eine anschließende Nächtigung von Samstag auf Sonntag das vergünstigte Seminarangebot gilt.

  • Für das Dinner und eine allfällige Nächtigung wenden Sie sich bitte direkt an das Schloßhotel Lebenberg.
  • Für die Anmeldung zum Musikabend verwenden Sie bitte unser Kontaktformular unter start-living.com/kontakt, die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!


Sechs Ideen zu den Feiertagen und zum Jahreswechsel

Veröffentlicht Dezember 4, 2014 | Update 4. Dezember 2014

In meinen Seminaren und Kursen bin ich immer wieder konfrontiert mit Menschen, die sich fragen, ob man überhaupt glücklich und erfolgreich sein dürfe, wenn zugleich so viele Menschen unglücklich sind. Es erscheint ihnen geradezu zynisch, sich zu freuen, während es an den verschiedensten Ecken dieser Welt brennt. Seit mehr als dreißig Jahren stelle auch ich mir diese Fragen. Gerade die Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, sich damit zu befassen und diesbezüglich zu klaren Entscheidungen zu kommen, die dann das nächste Jahr prägen werden.

1/ Wem nützt es, wenn Sie erfolglos durch Ihr Leben stolpern?

Es gibt einen einzigen Weg, wie wir der Armut und den sonstigen Schrecknissen dieser Welt ein Ende machen können. Wir müssen möglichst viel Wohlstand und Glück in die Köpfe der Armen und Unglücklichen bringen. Wir müssen sie inspirieren, ihnen Mut machen, dass ihre Situation änderbar ist. Wenn Sie selbst ebenfalls arm oder unglücklich werden, dann nützen Sie niemandem und können auch nichts mehr wirkungsvoll beitragen.

2/ Wem nützen Sie mit Ihren Sorgen und Zweifeln?

Sorgen und Zweifel haben eine enorme Anziehungskraft. Sie können uns nächtelang wach halten und uns mit den schrecklichsten Zukunftsszenarien ängstigen. Krankheit, Verlust, Untergang, nichts ist schlimm genug. Schieben Sie solche Gedanken kraftvoll zur Seite. Sorgen und Zweifel haben keinerlei hellseherische Fähigkeiten. Sie können nicht in die Zukunft sehen, was sich dort angeblich zusammenbraut. Sie erfinden ihre Geschichten aus dem Nichts heraus. Glauben Sie ihnen nichts. Hören Sie nicht auf sie. Auch das Schlimmste, das tatsächlich passieren kann, ist weniger schlimm als es unsere Sorgen und Zweifel behaupten.

3/ Wem nützt es, wenn Sie sich selber heruntermachen?

Wir halten es für eine perverse Art von Bescheidenheit, wenn wir nicht an uns selber glauben und wenn wir uns klein denken. Aber wer hat etwas davon, wenn wir unsere Talente verstecken und unsere Potentiale mit ins Grab nehmen? Ist es nicht besser, wenn wir wir selbst sind, vollständig und mit Begeisterung? Menschen, die nicht an sich selber glauben, verfallen schnell jeder gerade aktuellen Mode, jedem Trend, der ihnen verspricht, dass sie endlich glücklich und erfolgreich sein werden. Katy Perry sagt es in „Roar“ völlig klar, was dann passiert: „I stood for nothing, so I fell for everything.“

4/ Es ist besser, wenn Sie Ihren inneren weißen Wolf füttern

Eine indianische Geschichte handelt davon, dass im Geiste jedes Menschen zwei Wölfe wohnen, ein weißer und ein schwarzer. Der weiße Wolf kämpft für Erfolg und für das Gute in unserem Leben, der schwarze Wolf vertritt unsere Sorgen und Ängste. Auf die Frage, welcher der beiden Wölfe siegreich sein würde, antworten die alten Indianer: der, den Du fütterst.

Füttern Sie den weißen Wolf mit allem, was Ihnen wertvoll ist, denken Sie an gute Zeiten, an Menschen, die erfolgreich vorangehen, an das, was Sie erreichen möchten. Tun Sie das nicht gelegentlich und zufällig, sondern systematisch, z.B. fünf- oder zehnmal am Tag.

5/ Es ist besser, wenn Sie Zeit mit Menschen verbringen, die Ihnen gut tun

Es gibt einen Grund, warum wir uns mit bestimmten Menschen wohlfühlen. Sie sprechen das Beste in uns an. Sie motivieren uns, unsere Talente zu entdecken und zu verwirklichen. Sie sind durchdrungen von der Idee, dass da mehr in uns ist als wir bisher verwirklicht haben. Zugleich aber drängen sie sich uns nicht auf. Sie sind zwar da, aber sie mögen die Strohköpfe und Miesepeter nicht, mit denen wir uns immer wieder umgeben, weil wir glauben, diese bekehren zu müssen. Also müssen wir ihre Gesellschaft aktiv suchen.

6/ Es ist besser, zu einem Menschen zu werden, der anderen gut tut

Das ist die Quintessenz dieser sechs Gedanken. Wir können Andere durch unser Beispiel inspirieren. Wir können ihnen zeigen, was möglich ist. Wir können durch unser Beispiel auf die Chancen hinweisen, die in ihnen verborgen sind. Wir können sie herausfordern, diese Chancen auch wahrzunehmen. Wir können ihnen zeigen, was Mut und Beharrlichkeit und Vertrauen ermöglichen. Dann tragen wir durch unser Beispiel dazu bei, dass die Welt besser wird.


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