6 Ideen Richtung High-Performance

Veröffentlicht Oktober 4, 2018 | Update 4. Oktober 2018

High Performance, das ist das Anstreben und Erreichen ungewöhnlicher und hoher Ziele. Es liegt keine Leistung darin, sich möglichst alles zu versagen und möglichst klein zu denken. Es sind im Gegenteil die Mutigen unter uns, die uns zeigen, dass jedem Menschen mehr Möglichkeiten offenstehen als sie uns in der Schule beibringen. Lesen Sie die folgenden sechs Gedanken immer wieder, damit Sie das kleine und kleinliche Denken des Alltags überwinden.

1/ High Performance ist jedem Menschen zugänglich

Immer wieder stoße ich auf das Missverständnis, dass nur wenige besonders begabte Menschen es zu besonderen Leistungen bringen können. Das demotiviert natürlich jeden normalen Menschen schon von Anfang an. Wenn ich keine besonderen Begabungen in mir spüre, dann habe ich nach dieser Auffassung ja gar keine Chance, es weit zu bringen. Aber Gott sei Dank ist das Gegenteil wahr. High Performance steckt in jedem von uns. Alles, was es braucht, sind klare Entscheidungen für das, was ich verwirklichen möchte und die Ausdauer, daran lange und konsequent zu arbeiten.

2/ Klare Entscheidungen definieren den Anfang

Zuerst einmal sind es bloße Wünsche und Träume, die uns bewegen. Wir hätten gerne, wir würden gerne, wir wären gerne. Alles trägt den Stempel des Ungefähren und Unsicheren. Diese vagen Hoffnungen haben keine Energie. Sie bewegen nichts und verändern auch nicht das Gehirn, außer vielleicht über viele Jahrzehnte. Erst wenn wir uns bewusst für eine dieser potentiellen Zukünfte entscheiden, verändert sich unser Denken. Das heißt, es verändern sich die Gehirnbahnen, in denen sich unsere alltäglichen Gedanken bewegen. Alte und unbrauchbare Annahmen werden weniger gedacht, neue und zielorientierte Annahmen werden aufgebaut. Vorher Unmögliches wird auf einmal wahrscheinlich, ja sogar sicher.

3/ Ausdauer trägt uns ins Ziel

Anfangs sind die neuen Gedanken noch oberflächlich. Sie werden immer wieder von den alten Annahmen überrollt. Diesen Abstimmungsprozess zwischen neuen und alten Annahmen erleben wir anfangs als Zweifel und Ängste. Das Neue fühlt sich ungewohnt an und viele unserer Gedanken stellen es immer wieder in Frage. Außerdem bleiben oft die schnellen Erfolge aus. Da ist es verständlich, wenn viele Menschen bald aufgeben. Es scheint sich nichts zu bewegen, das neue Denken scheint wirkungslos. In Wahrheit beeinflusst jeder einzelne Gedanke die Realität. Aber die anfänglichen Impulse sind mit den Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie sind zu subtil. Sie gleichen den unsichtbaren Bewegungen in der Rosenknospe, bevor sie sich dann eines Tages strahlend öffnet. Ausdauer ist der alles entscheidende Unterschied.

4/ Es gibt keine Abkürzungen und keine Tricks

Auf irgendwelche Tricks zu setzen, ist verlorene Zeit. Wirkliche, langfristig wirksame Veränderungen brauchen Zeit. Eine Beziehung entsteht nicht von heute auf morgen, auch wenn sie natürlich irgendwann einmal begonnen hat. Es sind unzählige kleine Details, die am Ende zu Vertrauen führen und zu einem intensiven Miteinander, oder die es zerstören. Eine Veränderung des Klimas in einem Unternehmen entsteht nicht in einem Projekt mit Anfang und Ende, sondern entsteht durch konsequente veränderte Haltungen und Handlungen des Managements. Geduld ist unerlässlich.

5/ Nur was man gerne tut, hält man lange genug durch

High Performance ist anstrengend. Sie erfordert an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden Konzentration und Einsatz. Das ist schlicht nicht leistbar, wenn man es nicht gerne tut. Selbst das strahlendste Ziel verliert an manchen harten Tagen seine Anziehungskraft. Dann ist es wichtig, dass man genügend Freude am Tun hat und dass man lange genug geübt hat, um entsprechende Gewohnheiten aufzubauen, die uns über diese Tage hinwegtragen. Niemand ist immer motiviert, niemand genießt die Schmerzen des Trainings, niemand freut sich über die unvermeidbaren Fehler, während man übt. Es sind genau diese Tage, die über den Erfolg entscheiden.

6/ Am Ende sieht es dann wie Glück oder Talent aus

Wenn in den sozialen Medien neue Superstars gefeiert werden, dann scheinen diese aus dem Nichts zu kommen. Gestern kannte sie noch niemand, heute sind sie berühmt. Es ist verständlich, dass das wie unverschämtes Glück oder wie überragendes Talent aussieht. Näheres Hinsehen zeigt dann meistens eine lange und harte Zeit des Wachstums, in der der zukünftige Star ein echter Niemand war. In dieser Zeit entscheidet sich die Zukunft. In aller Regel gab es in der Vergangenheit dieser Menschen viele Kollegen, von denen manche sicherlich zumindest genauso begabt waren oder sogar mehr. Aber im Endeffekt entscheiden das Durchhaltevermögen und die Arbeitseinstellung über das Ergebnis. Talent ist aus dieser Sicht das Ergebnis langen Übens und keine Eigenschaft der Gene.


6 Ideen für durchgreifende Änderungen im Leben

Veröffentlicht August 29, 2018 | Update 4. Oktober 2018

Als Führungskräfte sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ideen, die die Arbeit leichter, schneller, effizienter und vor allem ertragreicher machen sollen. Solche Ideen scheinen selten zu sein, aber in Wahrheit umgeben sie uns wie das Wasser den Fisch. Sie sind ständig da, aber wir haben wenig Übung, sie zu erkennen und zu ergreifen. Aus Gewohnheit lehnen wir wirklich Neues lieber spontan ab als uns damit tiefer zu befassen. Die heutigen sechs Ideen liefern Ihnen konkrete Anregungen, das zu ändern.

1/ Der entscheidende Hebel im Leben sind unsere Gedanken.

Wir erleben das, womit wir tief in unseren Gedanken rechnen. Spätestens seit Hiob wissen wir, dass das nicht immer das ist, was wir uns wünschen, sondern das, was wir befürchtet haben. Das liegt daran, dass Wünsche oberflächlicher sind als Erwartungen und Einstellungen. Wenn daher unsere tiefer liegenden Befürchtungen unseren Wünschen widersprechen, dann werden unsere Wünsche nicht erfüllt, sondern es passiert das, womit wir tief innerlich gerechnet haben. Darum ist es so wichtig, dass wir eine positive Weltsicht entwickeln, in der wir das erwarten, was uns gut tut. Das geht nicht von heute auf morgen, aber es ist möglich, wenn man es konsequent verfolgt. Sie können durch eine Änderung Ihrer Gedanken ihre äußere Welt neu gestalten. Egal ob es um Beziehungen, Gesundheit oder die eigene finanzielle Situation geht. Nichts ist vergleichbar wirksam wie die bewusste Neuausrichtung unserer inneren Welt.

2/ Unsere Gedanken reflektieren unsere Vergangenheit.

Von der Geburt an strömen unzählige Eindrücke auf einen kleinen Menschen ein und formen sein Weltbild, also die Art und Weise wie dieser Mensch später über die Welt denken wird. Nur sehr selten ändert jemand diese frühen Prägungen. Freud meinte einmal, dass wir unser ganzes Leben lang die ersten sechs Jahre wiederholen. Er meinte damit nicht die Details des Lebens, sondern die grundlegenden Muster. Beispielsweise neigen Menschen aus gescheiterten Familien dazu, dieses Familien-muster zu wiederholen. Im Song „in the blood“ singt John Mayer diese Zeilen, die das wunderbar ausdrücken: „Does a broken home become another broken family?“ Und im Refrain kommt dann die Frage, ob diese gelernten Muster ewig in unserem Blut sein werden oder ob wir uns davon befreien können. Im nächsten Punkt greife ich diese Frage auf.

3/ Will it wash out in the water or is it always in the blood?

Die Antwort auf diese Frage aus dem oben erwähnten Song ist klar: es ist möglich, dass wir uns von erlerntem Wissen befreien. Was man gelernt hat, das kann man auch wieder verlernen. Aber es ist nicht einfach. Je tiefer das erlernte Wissen in uns sitzt, desto weniger ist es uns zugänglich. Oft wissen wir gar nicht, was wir tief unten in unseren Überzeugungen alles glauben. Genau diese tiefen Inhalte formen unser Leben, weil wir sie nicht bewusst kontrollieren, sondern weil sie einfach da sind, seit scheinbar Ewigkeiten. Und das stimmt auch, denn es sind die Überzeugungen, die schon unsere Vorfahren hegten und die über soziale Vererbung von den Urgroßeltern über die Großeltern und Eltern auf uns überkamen. Das meiste davon ist schlichter Gedankenmüll, veraltet, überholt, unbrauchbar, ja sogar hinderlich bei der Gestaltung unseres eigenen Lebens.

4/ Man muss nicht alles glauben, was man denkt.

Das ist der Schlüssel zu echten Veränderungen. Wir überprüfen alles, was wir sehen, hören, lesen auf Übereinstimmung mit dem was wir schon wissen. Wenn es dazu passt, dann neigen wir dazu, es als richtig einzustufen. Wenn es nicht dazu passt, dann kommt es uns falsch vor, also irgendwie verrückt. Dadurch akzeptieren wir letztlich nur die Dinge, die möglichst gut zu unserem alten Wissen passen. Früher oder später hören wir dann nur noch das, was diesen inneren Test besteht. Neues kommt dann gar nicht mehr zu uns durch. Es empfiehlt sich zur Vermeidung dieses Verhaltens die Frage: „Was, wenn das, was ich gerade höre, wahr wäre?“ Was würde sich dann ändern? Was wäre besser, einfacher, befriedigender als zuvor?

5/ Es gibt unendlich viele Lösungen für unsere Probleme,

die nur deswegen nicht angewandt werden, weil sie herrschenden Überzeugungen widersprechen. Sobald man bereit ist, offener mit dem Ungewohnten und dem Neuen umzugehen, öffnen sich völlig andere Welten. Sie waren vorher auch schon da, aber die engen Schleusen unserer inneren Kontrollinstanzen haben verhindert, dass wir sie wahrnehmen konnten. Es handelt sich keinesfalls immer um Aussteigerwissen, sondern vieles davon ist von angesehenen Personen und Institutionen solide erforscht worden. Oder stammt von den Weisen aller Zeiten, also von Menschen, deren Wissen weit über dem liegt, was wir derzeit zu wissen glauben. Wirkliche Änderungen kommen schnell zustande, wenn wir diesen innerlichen Schritt gehen, uns von unseren erlernten Überzeugungen nicht mehr beherrschen zu lassen.

6/ Was bedeuten diese Ideen für Sie als Führungskraft?

Widerstehen Sie zumindest einmal pro Tag der Versuchung, Neues spontan abzulehnen. Natürlich ist nicht alles, was neu daherkommt, gleich eine gute Idee. Aber andererseits werden sich Ihr Unternehmen, Ihre Abteilung oder Ihre Gruppe nicht wirklich weiterentwickeln, wenn Sie immer im alten Fahrwasser weiterarbeiten. Erinnern Sie sich morgens daran, dass Neues anfangs immer ein bisschen verrückt klingt – nicht weil es tatsächlich verrückt ist, sondern schlicht deswegen, weil es anders ist, weil es nicht nahtlos zum bestehenden Denken passt. Vielleicht begegnet Ihnen in den nächsten Tagen genau die Idee, auf die Sie schon lange warten: etwas wirklich Neues und Spannendes mit der Aussicht auf wunderbare Ergebnisse.


6 Ideen zur Förderung von Potenzialen

Veröffentlicht Juli 16, 2018 | Update 16. Juli 2018

Unsere Erfahrung mit tausenden Menschen zeigt immer wieder, dass in jedem Menschen ungeahnte Potenziale schlummern. In unseren herkömmlichen Strukturen werden diese Potenziale nur selten erkannt und die meisten Menschen leben weit unter ihren Möglichkeiten. Dabei bedarf es nur weniger aber entschiedener Änderungen, um bedeutende positive Änderungen zu bewirken.

1/ In jedem Menschen stecken ungeahnte Potenziale

Ich habe in den letzten 30 Jahren tausende Male erfahren dürfen, wie normale Menschen wie du und ich auf einmal über sich hinauswachsen und vorher Unmögliches vollbringen. Die Kraft dazu war vorher auch schon in diesen Menschen, aber so unsichtbar, wie es die in jedem Stück Eisen latent vorhandene magnetische Kraft ist. Beim Eisen ist es die Umwicklung mit einem stromdurchflossenen Draht, das die geradezu magisch erscheinende Verwandlung bewirkt. Es sind bestimmte Bedingungen, die bei Menschen eine genauso magisch anmutende Entwicklung bewirken, wie die Freisetzung des Magnetismus beim Eisen.

2/ Eine bestimmte Art der Führung ist eine der wichtigsten Bedingungen zur Freisetzung dieser Potenziale

Menschen brauchen wie jedes Lebewesen bestimmte Umgebungsbedingungen, um sich optimal entwickeln zu können. Diese Bedingungen lassen sich ziemlich genau beschreiben. Sie müssen gemeinsam gegeben sein und in ausgewogenen Verhältnissen. Das mag anfangs übertrieben klingen, aber so genau einzuhaltende Bedingungen sind in der Natur durchaus üblich. Die verschiedenen Aminosäuren müssen dem Körper in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Verfügung stehen, um wirksam werden zu können. Unsere Körpertemperatur darf nur zwischen rund 35 und rund 41 Grad schwanken, was schon eigentümlich ist, wenn man bedenkt, dass die gemessenen Temperaturen auf der Erde zwischen rund minus 270 Grad und rund plus 5.000 Grad schwanken, das ist eine Schwankungsbreite von nur rund einem Tausendstel. In den folgenden Ideen zeige ich einige der wesentlichen Bedingungen, die von einer Führungspersönlichkeit zu schaffen sind.

3/ Es beginnt mit der Herstellung einer konstruktiven Beziehung zu den handelnden Personen

Mitarbeiterbefragungen zeigen immer wieder, dass viel zu viele Mitarbeiter das Gefühl haben, wie eine Nummer behandelt zu werden. Das ist keine weinerliche Sentimentalität, sondern der Tod jeder wirklichen Zusammenarbeit. Wer wie eine Nummer behandelt wird, fühlt sich nach einiger Zeit auch so, und dass danach auch das Verhalten dieser Einschätzung entspricht, ist wohl klar. Ideen tauchen entweder gar nicht auf oder sie werden sofort in der Diskussion kaputt geredet. Nummern sind eben nicht kreativ. Sie unterstützen sich auch nicht gegenseitig, sie fragen nicht um Hilfe und sie bieten auch keine an. Wenn man die Menschen hinter den Positionen und Jobs sieht, dann ändert sich das drastisch. Menschen sind äußerst kreativ. Sie arbeiten gerne zusammen und sie unterstützen sich gegenseitig mit Freude. Die Leistung steigt, ohne dass die Menschen darunter leiden.

4/ Eine weitere Bedingung ist „Fördern“, eine Form aktiv unterstützender Liebenswürdigkeit

Studien zeigen, dass in hoch erfolgreichen Gruppen das Verhältnis zwischen Lob und Kritik weitaus positiver ist, als in nur schwach performenden Einheiten. Wenig erfolgreiche Gruppen zeigen deutlich mehr kritische Bemerkungen als ihre erfolgreicheren Vergleichspartner. Man könnte meinen, dass es ja viel leichter sei, erfolgreiche Gruppen zu loben, dass also der Erfolg vor dem Loben käme. Zahlreiche Erfahrungen zeigen aber, dass das Loben vor dem Erfolg kommt. Eine Anhebung des Niveaus positiver Bemerkungen führt zu erstaunlich radikalen Änderungen im Erfolg.

5/ Eine weitere Bedingung ist „Fordern“, eine Form klarer Handlungsimpulse

Lob alleine ist nur die eine Hälfte der Medaille. Wenn man zu einem Menschen sagt: „Ich weiß, dass Du das kannst.“, dann fehlt noch etwas, damit die Botschaft wirklich ankommt. Es fehlt das Vertrauen, dass dieser Satz wirklich ernst gemeint ist und somit tatsächlich stimmt. Dieser zweite Teil lautet: „Und ich will, dass Du das auch ganz klar zeigst!“. Erst jetzt ist es ein wirklicher Führungsimpuls. Potenziale allein sind vollkommen wirkungslos. Erst wenn man sie auch zum Blühen bringt, erst wenn man sie anwendet, entfalten sie ihre wirkliche Kraft. Das aus den Menschen herauszulocken, ihnen somit ihre innere Kraft vor Augen zu führen, erst das ändert die Ergebnisse.

6/ Das Herstellen dieser Bedingungen ist lernbar

Führen ist wie jede andere Verhaltensweise lernbar. Es geht nicht um angeborenes Talent. An diesen Begriff glaube ich sowieso nicht so recht. Natürlich kann man mit besonderen Voraussetzungen auf die Welt kommen. Aber wenn man aus diesen Voraussetzungen nichts macht, dann wird man links und rechts von Menschen überholt, die viel schlechtere Startbedingungen hatten, die aber gelernt haben, hart an sich und ihren Zielen zu arbeiten. So ist es auch mit dem Thema Führen. Wer es lernen will, wer ein guter Chef werden will, der/die kann das lernen. Unsere Kurse sind tausendfach erprobte Wege dazu.

Ihr,
Manfred Winterheller


Weihnachtsbotschaft von Manfred Winterheller

Veröffentlicht Dezember 20, 2017 | Update 20. Dezember 2017

Einstein sagte einmal, dass man sich entscheiden muss: Entweder ist alles ein Wunder oder nichts. Er fügte hinzu, dass er sich für das Wunder entschieden habe.

Dem kann ich mich nur demütig anschließen. Wenn man das Leben einmal durch diese Sichtweise betrachtet, dann erkennt man die Wunder überall und jederzeit.

Das wünsche ich allen unseren fantastischen Kunden gerade jetzt zur Weihnachtszeit 2017.

Gönnen Sie sich drei Minuten Zeit für unseren Weihnachtspodcast:

 

 

Ihr
Manfred Winterheller


Weihnachtsbotschaft

Veröffentlicht Dezember 21, 2016 | Update 21. Dezember 2016

Irgendetwas an der Weihnachtszeit packt mich jedes Jahr, immer wieder. Sie hält mir einen Spiegel vor, in dem ich sehe, wie ich gerne sein möchte und auch, wie ich gerade bin. Ich wäre gerne ein guter Ehemann, ein guter Vater, ein guter Unternehmer, ein treuer Freund, großzügig und angenehm. Schaffe ich irgendetwas davon? Genau dieser Frage entkomme ich zu Weihnachten nicht.

Die folgenden sechs Ideen haben das Potential, unseren tatsächlichen Lebenserfolg näher an unsere Hoffnungen und Wünsche zu bringen.

1/ Wenn Dinge schlecht laufen, dann suche die Ursache bei Dir selbst.

Unermüdlich wies der Meister auf die Tatsache hin, dass wir die Meister unseres Schicksals sind. Nie behauptete er, er hätte jemanden geheilt. Immer war es ihm wichtig, darauf hinzuweisen, dass es das Glaubenssystem des Behandelten war, das die Heilung ermöglichte. Wie anders agiert unsere Kultur! Wir suchen – egal was passiert – immer Schuldige. Aber niemand zwingt uns, dabei mitzumachen. Es steht uns frei, welchen Rat wir annehmen. Als enorm hilfreich hat sich die Frage erwiesen: „Warum passiert das gerade mir?“

2/ Wenn Dinge gut laufen, dann suche die Ursache außerhalb von Dir.

Das ist unabhängig von der Verankerung in den heiligen Büchern der Welt ein Rezept vieler erfolgreicher Manager. Sie erkennen hinter jedem Erfolg den entscheidenden Beitrag ihrer Teams und werden nicht müde, diesen herauszustreichen. Wie klein und aufgeblasen wirken daneben die Damen und Herren, die sich im eigenen Erfolg sonnen. Es ist eine Grundsatzentscheidung, die man einmal im Leben trifft, welcher Kategorie man angehören möchte.

3/ Geben ist seliger denn Nehmen.

Das ist keine abgehobene religiöse Regel, um damit die Himmelswächter bestechen zu können. Es ist ein tiefer Einblick in die Mechanik der Welt, der zu dieser Feststellung führte. Wenn ich Präsentationen erlebe, bei denen die beteiligten ManagerInnen unter Verwendung bunter Tabellen und steil aufstrebender Trendgrafiken darüber beraten, wie sie am besten an den erkannten Trends profitieren können, dann wird mir immer klar, wie unterschiedlich man die Welt erleben kann. Wie völlig anders wären diese Präsentationen, würde man darüber beraten, was man beitragen könnte. Statt der gewohnten Gier mit der immer präsenten Angst, zu wenig abzubekommen, entstünden Begeisterung und das Gefühl, an etwas Bedeutendem mitzuwirken. Nebenbei bemerkt wäre der dabei zu erwirtschaftende Gewinn weit höher, weil die Gesellschaft am liebsten denen etwas zurückgibt, die zuvor etwas beitragen.

4/ Auch Annehmen ist eine Kunst.

Mit dem weitverbreiteten Gutmenschentum habe ich nichts am Hut. Diejenigen, die mit großem Stolz ihr eigenes Wohl dem Wohl Anderer opfern und auf alle herabsehen, die das nicht tun, glauben an dieselbe Welt wie die von ihnen Verschmähten. Es ist die Welt des Nullsummenspieles, in der jemand verlieren muss, damit jemand Anderer gewinnen kann. Wie unendlich weit ist das von den Geschehnissen vor 2.000 Jahren entfernt! Nimm das an, was Dir angeboten wird. Denke daran, dass der Meister nicht zögerte, eine Hochzeitsfeier zu retten, indem er Wasser in Wein verwandelte, als den Feiernden der Stoff ausging.

5/ Im Zweifel tu immer das Richtige.

Dein Gehirn wird sofort fragen, „Ja, aber was ist denn das Richtige?“ und Manager würden antworten, dass ja ihre ganzen Kalkulationen und Budgets genau diesem Thema gewidmet seien, das Richtige zu tun. Weit gefehlt. Alle diese Bemühungen zielen ausschließlich darauf ab, das zu tun, was den eigenen Gewinn maximieren soll. Das Richtige ist ganz etwas Anderes. Es ist dem Gehirn unverständlich, weil die Kriterien für das Richtige sich schwer oder gar nicht in Zahlen fassen lassen. Für das Herz dagegen ist der Begriff klar. Er hat mit Anständigkeit zu tun, mit Fairness, mit dem, was alle gewinnen lässt. Spätestens, wenn Dir Deine Excel-Tabellen nicht mehr weiterhelfen, besinne Dich auf das, worauf Du später einmal stolz sein kannst.

6/ Denk an die goldene Regel.

Wenn wir alle anderen Regeln zusammenfassen, dann kommt als Ergebnis die goldene Regel heraus, die in unterschiedlichen Fassungen immer dasselbe besagt: Behandle andere Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die ihre Erfolge mit uns teilen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die uns bei Problemen beschützen, uns ermutigen und wieder aufrichten. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle lieben großzügige Menschen, die auch imstande sind, Lob ohne jede Spur von Überheblichkeit anzunehmen und wir wollen Menschen als Chef/Vater/Mutter, die anständig sind, mutig und verlässlich und die nicht bei jedem Gegenwind sofort umfallen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Dann hast du jeden Tag Weihnachten.

Ihr
Manfred Winterheller


6 Gründe, sich neu und intensiv mit dem Thema Führung zu befassen

Veröffentlicht August 31, 2016 | Update 31. August 2016

In über 30 Jahren der theoretischen und praktischen Befassung mit dem Thema Führung wurde mir eines ganz klar: Führung ist der Schlüsselbegriff für unsere Zukunft als Menschheit. Wenn wir dieses Thema nicht in den Griff kriegen, dann werden unsere Familien genauso zerfallen wie unsere politischen Systeme. Wenn wir seine Bedeutung begreifen, dann können wir diesen Zerfall verhindern und nur dann werden wir unsere beeindruckenden technologischen Entwicklungen auch noch in der Zukunft genießen.

Wir können dem Begriff Führung nicht entkommen. Das gilt für die Familie in ganz gleicher Weise wie für das Berufsleben. Große Teile mechanischer Arbeit werden mehr und mehr von Maschinen erledigt werden. Die übergeordnete Sorge um das Wohl der Gruppe wird aber niemals programmiert werden können. Sie bleibt auf Dauer ein spezifisch menschliches Element, von dessen Funktionieren unsere Existenz abhängen wird. In den folgenden sechs Bemerkungen untermauere ich diese Behauptung etwas detaillierter.

Wenn Sie sich für Führung interessieren, sind unser Abend in Velden und die verschiedenen Varianten unseres Führungskurses ideale Möglichkeiten.

1/ Unsere Sichtweise von Führung muss sich dringend ändern

Jüngste Untersuchungen zeigen für Deutschland erschreckende Zahlen, was die Identifikation und Loyalität von Mitarbeitern betrifft. Nur 15% der Mitarbeiter unterstützen ihren Arbeitgeber aus vollem Herzen. 15% sind bereit, ihm aktiv zu schaden, der Rest ist irgendwo unentschieden dazwischen. Das ist kein Mitarbeiterproblem, das ist ein Führungsproblem. Die Einstellung wächst nicht von unten nach oben, sie tropft von oben nach unten.

2/ Führung ist eine soziale Funktion, keine kulturelle Erfindung

Führung ist überall existent, wo Menschen sich für ein gemeinsames Ziel zusammentun. Das kann eine Familie sein, eine Gruppe von Jugendlichen auf der Suche nach einem Wochenend-Erlebnis, ein Unternehmen. Immer geben einige wenige den Ton an und der Rest macht mit. Wenn diese Führung nicht bewusst besetzt wird, dann setzen sich die Lautesten und Skrupellosesten durch. Dass das nicht zwangsläufig immer die am besten Geeignetsten sein werden, liegt auf der Hand. Erst wenn mehr Menschen Führung bewusst lernen, können wir diese Tendenz umkehren.

3/ Führung ist immer und überall

Führung kann man nicht entkommen. Wer nicht führt, wird geführt. Wir alle sind ständig betroffen. Das beginnt in der kleinsten Zelle, der Familie und setzt sich fort bis in die Politik. Das bedeutet aber nicht, dass das, was wir als Führung erleben, dem ursprünglichen Begriff auch nur nahe kommt. Das mehr von Launen, Moden und Trends als von Zielen abhängige Agieren auf vielen Ebenen ist wie eine Karikatur dessen, was Führung sein soll. Woher wir wissen können, wie Führung gedacht ist? Sie ist eine Erfindung der Natur, nicht der viel jüngeren menschlichen Kultur. Wir können den ursprünglichen Gedanken daher anhand vergleichbarer natürlicher Systeme wiederfinden.

4/ Bewusste Führung, die sich an der Evolution des Begriffes orientiert, hat enorme Auswirkungen

Gute Führung ändert die grundlegenden Parameter des Zusammenlebens. Weil sie die Menschen auf einer tiefen Ebene beruhigt, verschwinden zahllose der heute tagtäglichen Probleme zwischen den Menschen wie von selbst. Sie müssen nicht gelöst werden, weil die Gründe für ihr Erscheinen nicht mehr gegeben sind. Zahlreiche vorher beunruhigende und ernste Probleme tauchen schlichtweg nicht mehr auf. Das kann – und soll – man nicht einfach glauben. Das muss man selbst ausprobieren und erfahren.

5/ Führung ist lernbar

Die Frage, ob man Führung lernen kann, bewegt viele angehende Führungskräfte. Sie glauben an die Bedeutung angeborener Talente. Aber wie bei allem was man lernen möchte, ist Interesse, oder besser noch ein intensiver Wunsch, die wesentlichste Voraussetzung. Dieser innere Antrieb liefert den Treibstoff für jede Veränderung in den eigenen Einstellungen und im Verhalten. Forschungen zeigen, dass durch diesen inneren Wunsch die Effizienz jeder eingesetzten Stunde um mehrere hundert Prozent zunimmt. Hohe innere Motivation ohne angeborene Besonderheiten ermöglicht erstaunliche Ergebnisse, angeborenes Talent ohne innere Motivation stößt schnell an ihre Grenzen.

6/ Üben und Strategie sind die Zauberworte

Konsequentes Üben ist die Basis jedes Erfolges. Aber ohne richtige Strategie verpufft auch die größte Mühe. Das ist die zentrale Begründung für unsere Web-Kurse. Statt mehrtägiger intensiver Seminare, kommen die einzelnen Einheiten über einen Zeitraum von rund neun Monaten. Zwischen den Einheiten ist ausreichend Zeit für Reflexion und Praxis. Die in zwei bis drei Wochen wiederkehrenden Termine halten die Teilnehmer am Thema dran. Weil jede Einheit während der Kursdauer beliebig oft gehört werden kann, kann jede/r TeilnehmerIn sich intensiv mit jedem Thema auseinandersetzen. Mit rund 20 Stunden Üben kann man sich fast jede Technik grundlegend aneignen, mit rund 350 Stunden Üben bringt man es zum Experten. In beiden Fällen steht am Anfang eine klare Entscheidung, es anzugehen.


Sechs Ideen zur Zielerreichung

Veröffentlicht Juni 29, 2016 | Update 29. Juni 2016

Es hört sich so leicht und selbstverständlich an: wir müssen Ziele haben, um erfolgreich zu sein. Praktisch aber bleiben wir allzu leicht irgendwo im Prozess des Zielefindens stecken. Manchmal taucht einfach nichts Passendes auf.

Wir sind zwar mit dem wie es gerade ist, nicht wirklich zufrieden, aber was wir anders wollen, das ist dann auch nicht so leicht zu definieren. Wir drehen uns im Kreis: „Eigentlich würde ich gerne was ändern, aber andererseits habe ich es so auch nicht schlecht . . .“. Die folgenden sechs Ideen zeigen einen Ausweg. Wir müssen ins Handeln kommen. Oder anders gesagt: Denken ist nicht schlecht, hilft aber meistens nichts ☺. Also geh es an!

1/ Handeln ist unverzichtbar

Nur durch Handeln, also durch zielgerichtete erste Schritte, entkommt man dem Denken im Hamsterrad. Nur durch Denken kann man kaum einmal eine sichere Entscheidung treffen. Man muss vom Denken ins Ausprobieren kommen. Hätte Edison nur nachgedacht, würden wir heute noch bei Kerzenschein lesen. Sobald wir handeln, kommt die Sache ins Laufen. Vorher nicht!

Wenn Du Dich zwischen Deinen verschiedenen Wünschen nicht entscheiden kannst, beginne damit, einen davon umzusetzen. Dir wird schnell klar werden, ob es der richtige ist.

2/ Entscheiden dauert nur den Bruchteil einer Sekunde

Warum handeln wir so ungern und denken so gerne? Weil wir Angst vor Fehlern haben! Solange wir nur denken, passiert nichts und kann nichts schiefgehen. Wir sammeln Informationen und eiern hilflos einmal hierhin und dann wieder dahin, je nach den letzten Informationen. Wir nennen das die Entscheidungsphase. Das stimmt aber nicht. Entscheiden geht schnell. Es sieht so aus: „Ja, das mache ich!“ oder „Nein, das mache ich nicht!“. Alles Andere ist nur das Hinausschieben genau dieser wenigen Augenblicke, in denen wir unsere Welt tatsächlich verändern.

Sag „ja“ oder „nein“ und hör auf, Dich tagelang wegen irgendwelcher Kleinigkeiten mit „soll ich oder soll ich nicht?“ zu quälen.

3/ Fehler sind unvermeidbar

Das bloße Wort „Fehler“ jagt den meisten Menschen schon kalte Schauer über den Rücken. Das ist unsagbar dumm. Fehler sind der zentrale Bestandteil des Lernens. Hätte David Garrett versucht, immer nur das zu spielen, was er schon fehlerfrei konnte, hätte er es wohl nicht einmal zu einem simplen Kinderlied gebracht. Fehler sind der ganz normale Bestandteil jedes Entwicklungsprozesses. Hätte Gottlieb Daimler den ersten vierrädrigen Benzinwagen erst dann zu bauen gewagt, als er so aussah wie ein heutiger AMG Mercedes, dann würden wir heute noch in Pferdekutschen reisen.

Geh es an, was immer es ist, das Dich reizt. Du musst ja nicht gleich alles hinwerfen und bei null beginnen, aber riskiere es Fehler zu machen.

4/ Große Ziele und kleine Schritte sind die optimale Kombination

Es ist nicht der einzelne Schritt, der über das Ergebnis entscheidet, sondern die Ausdauer, die tausende kleine Schritte aneinanderreiht. Große Schritte ermüden Dich und laugen Deine Willenskraft aus. Mit kleinen Schritten baust Du Gewohnheiten auf, die wie von selbst funktionieren. Auf diese Weise lernst Du, an einer Sache dran zu bleiben und das ist die entscheidende Fähigkeit.

Beginne so klein wie Du nur kannst. 200m hin und zurück täglich, 1 Damenliegestütz täglich, 1 Seite täglich bei einer Diplomarbeit, das sind Aktionen, die kannst Du langfristig durchhalten.

5/ Ausnahmen sind gefährlich

Wenn Du Dir etwas vornimmst, dann kommt schnell die Versuchung, es mal nicht so genau zu nehmen. Heute einmal kein Sport, das ist doch kein Malheur. Das stimmt. Ob Du heute Sport machst oder nicht, das weißt du schon in wenigen Wochen nicht mehr. Die Gefahr liegt aber nicht im ausbleibenden Trainingseffekt. Die Gefahr liegt darin, Deine Konsequenz zu unterlaufen. Schneller als gedacht wird aus dem einmaligen Aufschieben eine Gewohnheit. Und das war´s dann mit dem Ziel.

Lass speziell anfangs keine Ausnahmen zu. Besser ist es, Du planst von Anfang an einen Pausentag ein, den Du dann aber ebenfalls konsequent einhalten solltest.

6/ Nimm Dir alle Hilfe, die Du kriegen kannst

Meide den Kontakt mit negativen Menschen. Sie ziehen Dich hinunter. Suche den Kontakt mit positiven Menschen, die dich ermutigen und in Deinen Plänen stärken. Lies nur konstruktive Sachen, die Dich in Deinen Absichten bestärken und lass alles weg, was Dich mutlos macht. Verwende die Handy-App GOALIFY aus Deinem App-Store, dann hast Du Deinen persönlichen Coach immer dabei

Definiere ein klares Ziel mit klaren kleinen regelmäßigen Schritten und tracke Deinen Fortschritt in GOALIFY. Das kostet nicht einmal Geld und bringt Dich Deinen Zielen entscheidend näher


6 Ideen über das Umsetzen statt bloßem Denken

Veröffentlicht Februar 10, 2016 | Update 10. Februar 2016

Noch nie in der bekannten Menschheitsgeschichte wuchs das Wissen der Menschheit schneller als in den letzten 10 Jahren. Und noch nie war es für so viele Menschen so leicht zu diesem Wissen Zugang zu bekommen. E-books, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, alles das müsste es doch möglich machen, Depressionen und Burn-outs zielsicher einzudämmen. Aber wenn wir unser Denken, unser Einstellungen und daraus folgend unser Verhalten nicht ändern, dann ist genau das Gegenteil der Fall. Die folgenden sechs Ideen liefern Munition für diejenigen, die mit dem durchschnittlichen Glücksniveau nicht mehr zufrieden sind.

Gebrauchsanleitung: Zu jeder der folgenden Ideen gibt es ein kleines To-do, eine Anregung, wie man anfangen kann, sie umzusetzen. Aber sechs To-dos sind schon wieder zu viel. Also entscheide Dich für eines davon, das welches Dir am wichtigsten für Dich erscheint.

 

Jetzt ist es amtlich: Unsere Gedanken beeinflussen die Gesundheit unseres Gehirns. Eine Yale-Studie weist nach, dass Menschen die negativ über das Altern denken, leichter Anzeichen von Alzheimer entwickeln (eine typische „Alters“-Erkrankung) als Menschen, die frei von diesen Vorurteilen sind. Vielleicht sollte man Alzheimer eher eine Gedanken- als eine Alterskrankheit nennen?

1/ Positive Gedanken halten das Gehirn gesund

Was sich elegant und „eh klar“ anhört, ist in der Praxis gar nicht so leicht. Die Nachrichten, die Gespräche zuerst zuhause und dann auch in der Kaffeeküche drehen sich fast ausschließlich um Probleme. Wir bewegen uns in einem Kreislauf aus Nörgeln, Zweifeln und Sorgen. Das radikal zu ändern ist praktisch unmöglich. Aber ein bewusster positiver Gedanke pro Tag, das ist machbar. Nimm eine Sache, die du normalerweise als aussichtslos beurteilst und formuliere einen positiven Ausgang. Wenn es Dir schwer fällt, dann hast du das richtige Thema ausgesucht.
Also: Ein bewusster positiver Gedanke pro Tag. Beginne jetzt.

2/ Lass negative Gedanken nicht zu

Du kannst nicht verhindern, dass Dich immer wieder negative Gedanken überfallen. Aber Du kannst verhindern, dass Du in ihnen badest. Dazu musst Du aber schnell und entschieden vorgehen. Auch eine ausgewachsene Negativ-Orgie beginnt als kleiner auslösender Gedanke. Oft sind es die immer gleichen Auslöser, die zu tiefen depressiven Anfällen oder zu Zorn und Wut führen. Wenn Du beginnst, den Anfang zu erkennen, dann kannst Du noch umkehren. Erst wenn die Gedanken in Dir Fahrt aufgenommen haben wie in einer Wasserrutsche, dann ist es schwer bis unmöglich. Ein aufgehaltener negativer Gedanke pro Tag ist anfangs genug.

Also: Wenn Du spürst, dass eine Negativlawine Dich hinunterziehen will, dann denk Dir so entschieden wie möglich: „Nein, da mach ich jetzt nicht mit.“ Immer wieder, bis der Anfall vorbei ist. Einmal pro Tag. Beginne jetzt.

 

Die längste je gemachte Studie zeigt: Unsere Beziehungen definieren unsere Zukunft. Eine Harvard-Studie begleitet eine ausgewählte Gruppe von Menschen seit nunmehr 75 Jahren. Obwohl diese Menschen aus zwei völlig unterschiedlichen sozialen Ebenen ausgesucht wurden, sind die Ergebnisse einheitlich. Wer in sicheren Beziehungen lebt, bleibt gesünder und glücklicher.

3/ Verbringe gezielt Zeit mit Menschen, die Dir gut tun und Dein Wachstum unterstützen

Menschen die uns gut tun, sind selten diejenigen, die uns belagern. Sie sind im Gegenteil meistens diejenigen, deren Gegenwart wir aktiv suchen müssen, weil sie uns nie belabern, anjammern oder als seelische Ablagen missbrauchen. Oft sind es die Mitarbeiter, die einfach funktionieren, nie Probleme machen und ruhig und konsequent ihre Arbeit tun, die wir völlig übersehen. Wir bemerken sie erst, wenn sie genug haben und woanders hin gehen. Da ist es doch eine gute Idee, wenn Du einmal täglich für fünf Minuten deinen Schreibtisch verlässt und mit einem dieser problemlosen Mitarbeiter ein paar Worte wechselst, oder? Fünf Minuten sind genug, sonst machst Du es nie wieder.

Also: Für fünf Minuten weg vom Schreibtisch und hin zu einem der Leute, die den Karren ziehen. Frag sie, ob Du was für sie tun kannst. Einmal täglich. Beginne jetzt.

4/ Minimiere die Zeit, die Du Deinen Energie-Vampiren opferst

Energie-Vampire sind Menschen, die Dich schwächen. Wie erkennst Du sie? Sie machen Dich klein und die Probleme groß. Sie zweifeln an jeder Chance und glauben an jede Gefahr. Sie leiden permanent ohne je etwas dagegen zu tun. Sie sind verliebt in das Negative, Schlechte, Aussichtslose. Es gibt ihnen einen offensichtlichen Kick, wenn sie etwas totreden können. Deine eigene Reaktion ist meistens der Impuls, ihnen zu helfen. Du erkennst nicht, dass das genau der Mechanismus ist, wie Vampire funktionieren. Sie machen Dich abhängig. Sie geben Dir das Gefühl, Du bist an allem schuld und Du musst Dich daher um sie kümmern. Das musst Du nicht! Lass einen Kontakt pro Tag oder pro Woche weg. Geh nicht ans Telefon, sei nicht erreichbar, steh nicht zur Verfügung.

Also: Sei nicht mehr durchgehend als Opfer zur Verfügung. Du hebst nicht ab, Du gehst nicht zur Tür, Du antwortest nicht auf WhatsApp. Du hast für einen Firmenvampir keine Zeit. Einmal pro Tag. Beginne jetzt.

 

Das Beste kommt zum Schluss: Du kannst die Frage vergessen, ob Du für das was Du tun willst wohl talentiert genug bist. Die relevante Frage lautet: bist Du bereit, dafür so hart zu arbeiten wie noch nie zuvor? Ist das was Du tun willst, so bedeutsam für Dich, dass Du dafür alles Andere zu opfern bereit bist?

5/ „Mangelndes Talent“ hat als Ausrede ausgedient: Üben ist der Schlüssel

Diese Zahl geistert um die Welt: 10.000 Stunden Training sind notwendig um auf irgendeinem Gebiet Weltklasse zu werden. K. Anders Ericsson, einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Erwerbs von Exzellenz und Urheber dieser Zahl, fügt aber hinzu, dass manche klassischen Musiker 25.000 Stunden geübt haben. Sicher scheint zu sein, dass es enormer Anstrengung bedarf um die eigenen Anlagen so weit zu entwickeln, dass man sich auf sie wirklich unter allen Umständen verlassen kann. Dass es ergänzend dazu auch einer entsprechenden Einstellung bedarf, steht außer Zweifel. Aber Üben ist mal ein guter Anfang und ehrlich gesagt auch viel leichter zu tun als die innere Einstellung zu erwerben, die man für das Siegen braucht.

Also: Entscheide Dich für etwas, das Dir wirklich Spaß machen könnte und entscheide Dich, dafür auch was zu tun. Entscheide Dich für eine bestimmte Zeitspanne, in der Du daran arbeiten wirst. Ein Tag ist zu kurz, 10 Jahre sind zu lang ☺. Entscheide jetzt.

6/ Vergiss den Big Bang: Viele kleine Schritte führen in Summe viel weiter als eine einzige Gewaltanstrengung

Es ist zugegebenermaßen unmodern und geradezu uncool, sich nicht gleich himmelhohe Ziele zu setzen, sondern ganz klein – wirklich klein (!) – zu beginnen. 400 m Gehen pro Tag, das hört sich nun wirklich nicht hipp an. Wie ganz anders klingt da der Plan, 5 km am Tag zu rennen und dann gleich beim ersten Marathon unter 3 Stunden zu bleiben. Aber leider wird aus diesem Plan meistens nichts. Die fünf Kilometer sind für einen Anfänger geradezu ewig weit und auch der Zeitbedarf ist nicht zu unterschätzen. Die 5 Kilometer machen nur auf der Party, auf der sie beschlossen wurden, echt was her. Sie versagen danach in der Realität. Gewinner an der Startlinie, aber Verlierer an der Ziellinie, die wahrscheinlich gar nie gesehen wird. Der einzelne Schritt ist weitgehend belanglos, das Wesentliche ist das Durchhalten. Und genau dieses Durchhalten klappt mit kleinen Schritten unendlich leichter. Beginne mit der kleinstmöglichen Einheit und bleib dran, wochen-, monate- vielleicht jahrelang. Das ändert alles.

Also: Nimm Deine Entscheidung aus Punkt 5 und definiere einen ganz kleinen Umsetzungsschritt, den kleinsten der Dir denkbar erscheint, so klein, dass Du niemandem davon erzählen magst, weil man Dich auslachen würde. Und dann setze diesen Minischritt um. Regelmäßig, verlässlich, gnadenlos. Das wird Dir enormes Selbstvertrauen geben. Beginne jetzt.


6 Ideen über was man tun und was man vermeiden sollte

Veröffentlicht Oktober 28, 2015 | Update 28. Oktober 2015

Liebe Freunde,

die zermürbende Kraft des Tagesgeschäfts lässt sich leichter besiegen, wenn wir uns immer wieder einmal auf ein paar wesentliche Aufgaben konzentrieren und ein paar mentale Sünden vermeiden.

Die nächsten sechs Ideen kombinieren diese Einsicht.

1/ Zu tun #1: Was habe ich mir vorgenommen?

Ich meine keine tiefgehende Gewissenserforschung, keine strategische Neuorientierung, sondern das ganz schlichte Umsetzen dessen, was wir ohnedies schon über uns und unsere Ziele wissen. Wenn wir uns vorgenommen haben, an unseren Führungsfähigkeiten zu arbeiten, dann haben wir jeden Tag im Umgang mit unseren Mitarbeitern dutzende Gelegenheiten dazu. Wenn wir uns vorgenommen haben, mehr Bewegung zu machen, dann können wir zu Fuß gehen statt den Lift zu nehmen. Lies dazu unbedingt auch Punkt 2.

2/ Zu tun #2: Weniger ist mehr, wenn es konstant ist

Ich habe im ersten Punkt das Beispiel mit dem Lift verwendet. Hier kommt die Ergänzung, die alles ändert: Fahr weiterhin mit dem Lift, aber steige ein Stockwerk früher oder später aus. Dieser Plan ist so einfach, dass er klappen muss. Der Erfolg ist damit sicher, wenn du nur über ein Mindestmaß an Motivation verfügst. Das gewöhnliche Gegenargument lautet, dass dieses eine Stockwerk zu lächerlich ist und keinen Unterschied macht. Aber genau das stimmt nicht. Jeden Werktag ein Stockwerk gehen statt fahren, das macht 250 Stockwerke pro Jahr. Und wenn Dich die Lust am Erfolg überkommt, dann hängst Du gelegentlich ein zweites Stockwerk an. Jeden Tag 5 mit einem Mitarbeiter im Gespräch verbrachte Minuten summieren sich zu beachtlichen 1.250 Minuten im Jahr, das ist eine gute halbe Arbeitswoche, die Du ausschließlich in Dein Team investierst.

3/ Zu tun #3: Konstanz statt Quälerei

Das passt lupenrein zu den ersten zwei Punkten. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Konstanz unserer Bemühungen und nicht darin, ob wir uns quälen. Das passt so gar nicht zu unserer Auffassung, dass jede wirksame Medizin bitter schmecken muss. Aber die Erfahrung sagt uns schon seit langem, dass wir die Quälerei einfach nicht lange genug durchhalten, um positive Resultate zu bekommen. Wir müssen uns auf Strategien konzentrieren, die wir langfristig durchstehen, dann – und nur dann – ist der Erfolg sicher.

4/ Zu vermeiden #1: Morgen fang ich an

Fang heute an. Wenn Du die ersten drei Regeln befolgst, dann ist dieser erste notwendige Schritt ganz klein. Er ist heute schon möglich. Wenn Du heute zu keinem mehr etwas Nettes sagen kannst, obwohl Du es Dir vorgenommen hast, dann kannst du eine Textnachricht schreiben. Und ein einziges Stockwerk gehen, das geht auch zu jeder Zeit. Gehe es an, gönne Dir den Erfolg. Und halte durch. Mache keine Ausnahmen. Wenn die einzelnen Schritte doch zu groß sind, dann verkleinere sie, aber lass sie nicht aus.

5/ Zu vermeiden #2: Delegieren der Verantwortung

Du allein bist für Dein Durchhalten verantwortlich. Auch wenn Ihr euch zu zweit auf einen Plan eingeschworen habt, bist Du für Deinen Teil weiterhin alleine zuständig. Tausende Pläne gehen den Bach hinunter, weil ein Partner nicht durchhält und aufgibt. Das ergibt natürlich eine wunderbare Ausrede für das eigene Scheitern: „Wenn XY nicht aufgegeben hätte, wären wir heute noch dran!“ Vergiss das. Auch wenn XY aufgibt, bleibst Du dran. Kleine Schritte – große Konsequenz. Das ist Deine Geheimwaffe.

6/Zu vermeiden #3: Tödlicher Ernst statt lebendiger Freude

Viele junge Menschen leben es uns vor. Sie verfolgen ihre Ziele mit einer Leichtigkeit, die man nur bewundern kann. Kilian Jornet, eine Ausnahmeerscheinung unter den Trailläufern, hat jüngst bei einem Lauf, den er am Ende überragend gewann, mitten im Wettkampf auf den Zweiten gewartet, damit ihnen beiden nicht langweilig wird. Das ist tief beeindruckend. So macht Laufen Spaß, so lacht aus den früher verkniffenen Mienen heute Begeisterung und Freude. Das können wir alle wieder lernen. Wenn Du mit einem Partner unterwegs bist, dann bestimmt der Schwächere das Tempo und alle können den Lauf genießen. Wenn wir diese Haltung auf das Business übertragen, dann werden wir am Ende nicht zu den bedauernswerten Opfern der Leistungsgesellschaft zählen und die Früchte unseres Tuns ernten können.

 

Wenn Dir diese Philosophie gefällt, dann bist Du bei unseren Veranstaltungen richtig. Dann solltest Du wirklich überlegen, vielleicht schon im November 2015 zum Seminar Mind-Management in Kitzbühel zu kommen. Es ist schade um jeden Tag, den Du vergeudest ohne Dich zu ändern.


Sechs Ideen für einen fantastischen Herbst 2015

Veröffentlicht September 23, 2015 | Update 23. September 2015

Ich hoffe, auch Sie sind erholt und voller Tatendrang aus dem Urlaub zurück. Genau so soll es sein. Ich möchte diese Zeit daher nutzen, ein paar Ideen zu präsentieren, wie wir diese Energie umsetzen können, ohne sie zu vergeuden.

1/ Klare Prioritäten

Das Tagesgeschäft zerrt mit tausend Details an unseren Nerven und an unserer Zeit. Wenn wir jeder Anforderung nachgeben, dann irren wir ziellos durch die Gegend, mal hierhin und mal dorthin eilend, ohne jedes erkennbare Ziel. Was wichtig ist, ist selten dringend. Und wenn es dann doch dringend wird, dann ist es meistens zu spät für überlegtes Handeln.

Wenn wir uns morgens überlegen, was an diesem speziellen Tag wichtig ist und wenn wir das dann erledigen, dann sind wir abends zufrieden. Wir werden vielleicht nicht alles erledigt haben, was nach uns gerufen hat, aber wir haben das erledigt, woran wir uns später noch erinnern werden: das, was uns wichtig war! Fünf Minuten am Morgen genügen!

2/ Mut zum Nein-sagen

Das ist das Schwerste für viele von uns. Wir können nicht nein sagen. Wir wollen es jedem recht machen, wollen nichts auslassen und überall dabei sein. Wir winden uns herum, machen halbherzige Zugeständnisse, die wir gleich danach bereuen, machen Zusagen, die wir dann nicht einhalten und – das ist das Schlimmste daran – wir geben damit die Führung eines weiteren Tages unseres Lebens aus der Hand.

Wir sollten jeden Tag wenigstens einmal zu uns selber und zu unseren inneren Entscheidungen stehen und höflich und bestimmt Nein sagen. Das muss man sich ganz klar vornehmen, sonst übernehmen die alten Gewohnheiten die Oberhand. Kommst du noch mit auf ein Bier? Nein, ich habe den Kindern (oder meiner Frau oder mir selber) versprochen, heute Abend daheim zu sein. So einfach kann es sein.

3/ Mut zum Ja-sagen

Wer nicht nein sagen kann, sagt in Wahrheit auch nie wirklich entschieden ja. Jedes Ja ist eine Absage an alle anderen Möglichkeiten. Wenn man sich wirklich für etwas entscheidet, schließt man damit alle anderen Alternativen aus. Erst dann hat man wirklich JA gesagt, wenn man nicht mehr nachdenkt und nicht mehr zweifelt. Die Idee, es könnte irgendwo eine bessere Chance geben, ist unwichtig, weil man aus keiner Chance der Welt was macht, solange man nicht gelernt hat, sich für ein klares JA zu entscheiden.

Entscheide Dich einmal am Tag, am besten morgens, für ein klares Ja zu einer Sache. Es muss keineswegs um etwas Weltbewegendes gehen. Entscheidend ist, dass die Entscheidung klar und endgültig ist und jeder Versuchung standhält.

4/ Kleine Schritte

Wenn wir von etwas begeistert sind, dann wollen wir oft gleich alles ändern. Kleine Schritte kommen uns dann lächerlich vor. Aber die Realität tickt anders. Wenn man einen hohen Berg besteigen will, vergrößert man nicht die Schrittlänge. Im Gegenteil: weil man weiß, dass es lange dauern wird, geht man umso sorgsamer mit der eigenen Kraft um. Das gilt für alles im Leben. Viele kleine Schritte führen viel weiter als wenige große Schritte, die einen nach kurzer Zeit überfordern.

Nehmen wir an, jemand möchte klarer und energischer auftreten. Statt sich vorzunehmen, das ab morgen durchgehend umzusetzen, ist es besser, jetzt sofort damit zu beginnen und eine einzelne (!) Anweisung klar und deutlich auszusprechen. Kein „Könnten Sie vielleicht…“ oder „Es wäre mir eine Hilfe, wenn Sie …“, sondern „Ich brauche das bis morgen 9.00 Uhr“. Und morgen kommt wieder ein Versuch. Nur ein Versuch pro Tag? Was soll das bringen? Das bringt genau 365 Übungen pro Jahr. Das ist deutlich mehr als 20 pro Tag, die schon am zweiten Tag ausfallen; angeblich nur vorübergehend („heute passt es grad gar nicht“), in Wahrheit aber auf Dauer.

5/ Kein Durchhalten

Durchhalten hört sich nach viel Mühe und Anstrengung an. Aber wir alle können durchhalten, wenn wir etwas gerne tun. Dann verwenden wir nicht einmal dieses schreckliche Wort. Niemand muss sich zum Durchhalten zwingen, wenn es um Schokolade oder ums Rauchen geht. Also müssen wir unsere Pläne so gestalten, dass sie leicht werden. Das passt genau zum Punkt 4, wo ich eine Aktion pro Tag vorgeschlagen habe. Und wenn der innere Kritiker laut wird und uns vorwirft, dass das dann ja leicht wäre, dann müssen wir ihm Recht geben. Es ist tatsächlich leicht, das ist das Wunderbare an dieser Technik.

Überprüfe einmal deine Vorsätze nach dieser Regel. Entsprechen sie der Forderung nach Leichtigkeit oder haben sie etwas Verbissenes an sich? Freust Du dich jeden Tag darauf oder hasst Du das was Du dir vorgenommen hast? Schraube Deine Forderungen an Dich selber herunter und schau, ob es Dir dann leichter fällt, sie zu erfüllen. Und höre nicht auf die innere Stimme, die Dich heruntermacht und antreibt.

6/ Erholung

Das ist ein unter Managern verpöntes Wort. Sie sind (angeblich) immer leistungsfähig. Sie sind stolz darauf, wenn sie die Nacht durchmachen und am nächsten Tag dennoch auf der Matte stehen und so tun als wären sie topfit. Was für ein pubertärer Unsinn. Niemand wird besser, wenn er oder sie sich nie erholt und ausruht. Weltklasseathleten trainieren rund 70% der Trainingszeit in einem entspannten Pulsbereich und nur 8% im wirklich harten obersten Level. Erstaunlicherweise gewinnen sie genau dadurch die Fähigkeit, dann an ihre absoluten Grenzen zu gehen, wenn es notwendig ist.

Einmal im Jahr Super-Erholung, das geht gar nicht. Es ist wichtig, die inneren Batterien immer wieder aufzuladen. Lebensfreude verlernt man, wenn man sie nicht pflegt. Kreativität und Begeisterung auch. Also plane konsequent jeden Tag ein paar Minuten ein, in denen Du nicht gestört werden darfst, nicht einmal von deinen eigenen inneren Antreibern. Ob es eine Runde um den Block oder ein Gespräch in der Kaffeeküche ist, sei in diesen Minuten immun gegen alles was nach Arbeit aussieht.

Ihr
Manfred Winterheller


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