Setze hohe Erwartungen

Veröffentlicht März 14, 2019 | Update 14. März 2019


Transkript

Liebe Freunde,

am 6. April 2019, also schon in wenigen Tagen, findet der High-Performance Tag in Salzburg statt.

Ich freue mich schon sehr darauf. Dieser Tag wird wieder zahlreiche Leben verändern. Er wird der beste Tag werden, den wir zusammen je erlebt haben.

  • Er wird Dich mutiger machen, entschlossener, klarer.
  • Du wirst lange aufgeschobene Entscheidungen endlich treffen können.
  • Angst und Zweifel werden ihre Macht über Deinen Geist verlieren.

Du bist schon dabei? Wunderbar. Setze die höchsten Erwartungen in diesen Tag. Meine Gäste auf der Bühne und ich werden alles tun, damit Du diesen Tag nie mehr vergessen wirst.

Du überlegst noch? Viele tausende Teilnehmer aus den letzten Jahren, haben beeindruckende Veränderungen und Erfolge den Inhalten und der Energie dieses Tages zugeschrieben. Und es ist an der Zeit, dass du deine persönliche Erfolgsgeschichte anfügst. Sei dabei, melde dich noch heute an und setze damit den ersten Schritt.

Alle Informationen findest du auf unserer Webseite: winterheller.com

Ich freue mich auf dich! Es wird ein fantastischer Tag.

Love,
Manfred Winterheller


Der Weg zu High-Performance 2019

Veröffentlicht Januar 29, 2019 | Update 4. Februar 2019


Podcast mit Dr. Manfred Winterheller

Transkript

Mein Name ist Manfred Winterheller und ich bin Ihr Gastgeber und Sprecher am 06. April in Salzburg bei der Veranstaltung „Der Weg zu High-Performance“.

Wir leben in einer fantastischen Zeit, in der sich immer mehr herausstellt, dass die alten Weisen immer schon recht hatten.

Das menschliche Bewusstsein ist stärker als die Materie. Das, was wir denken, hat enorme Auswirkungen auf das, was wir erleben. In der Quantenphysik nennt man das den „Beobachter-Effekt“.

Das ist der Grund, warum wir uns oft wirklich um ein Ergebnis bemühen, aber erst wenn wir wirklich an den guten Ausgang der Sache glauben, erst wenn wir es schaffen, unsere einschränkenden inneren Überzeugungen, unsere Sorgen und Zweifel zu überwinden, erst dann ereignet sich der Durchbruch.

Am 6. April werden wir genau an diesen einschränkenden inneren Überzeugungen arbeiten. Sie sollen nach diesem Tag viele Ihrer inneren Barrieren erkannt und überwunden haben.

Dabei werden Ihnen unsere Gäste auf der Bühne eine große Hilfe sein. Sie alle haben ihre Möglichkeiten über ihre früheren Limitierungen hinausentwickelt. Sie kommen aus dem Geschäftsleben und aus dem Sport. Sie haben ihre früheren Grenzen weit überschritten und leben in neuen Dimensionen.

Wir wissen heute, dass in jedem Menschen viel mehr steckt, als wir normalerweise glauben würden. Wir glauben viel zu oft immer noch an Glück und Zufall, an Talent und an andere angeblich notwendige Voraussetzungen für unseren Lebenserfolg. Nichts davon stimmt.

Glück ist das, was sich einstellt, wenn wir unsere Grenzen erkennen und sie danach hinausschieben.

Talent ist das, was zum Vorschein kommt, wenn wir hart genug und mit großer Ausdauer an unseren Träumen arbeiten.

Wo Sie heute stehen, ob Sie schon erfolgreich sind oder sich noch ganz am Anfang fühlen, ist belanglos. Wichtig ist nur die Richtung, in die Sie sich bewegen. Jeder zukünftige Tag ist eine Folge Ihrer heutigen Entscheidungen. Erst wenn Sie heute Ihre Einstellungen und Entscheidungen ändern, wird sich Ihre Zukunft ändern.

An diesem einzigartigen Tag werden Sie genau bei diesen Themen enorme Schritte weiterkommen.

Dieser Tag setzt Ihre inneren Energien frei. Das wunderbare, begeisterte Publikum erzeugt eine Welle an Kraft und Zuversicht, die jeden einzelnen Teilnehmer mitnimmt.

Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Sie haben sich ein Leben nach Ihren Vorstellungen verdient. Sie werden 2019 zu Ihrem Jahr machen. Es ist schade um jede vergeudete Minute.

No more excuses. Keine weiteren Ausreden. Es ist soweit. Erleben auch Sie, so wie viele tausende andere Menschen in meinen Veranstaltungen auch, die Kraft, die von den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft ausgeht.

Europa gehört zu den begütertsten Gegenden der Welt und es ist an der Zeit, diese Chance und diese Voraussetzung zu nutzen.

Ich freue mich auf Sie. Wir werden diesen 06. April 2019 zu Ihrem Tag machen, dessen positive Auswirkungen Sie lange in sich tragen werden.

Life loves you.

Ihr Manfred Winterheller


Weihnachtsbotschaft von Manfred Winterheller 2018

Veröffentlicht Dezember 18, 2018 | Update 18. Dezember 2018

 

 

Welchen Sinn hat Weihnachten und wovon berichtet es? Gibt es da einen Kern, der uns auch heute noch berührt?

Weihnachten ist eine Erinnerung daran, dass uns die Kraft, die uns geschaffen hat, nicht vergessen hat.
Das ist erstaunlich. Wir sind ganz winzige Geschöpfe auf einem kleinen Planeten rund um eine kleine Sonne. Sterne wie unsere Sonne – die meisten davon größer als unsere Sonne – gibt es unvorstellbar viele. Man schätzt ihre Zahl auf eine 10 mit 22 Nullen, eine unvorstellbare Dimension.

Und dennoch sind wir in diesem unvorstellbar großen Universum nicht einfach abgelegt worden, sondern die Kraft, die das alles geschaffen hat, sorgt weiterhin für uns.
Sie schlägt unser Herz und sie atmet unsere Lungen. Wie man annehmen kann, dass beides einfach nur Maschinen seien, erfunden von einem blinden und seelenlosen Zufall, das kann ich nicht nachvollziehen.

Für mich ist diese Kraft überall sichtbar.
Ich sehe sie im Schnee und im Regen, im Sommertag und in der Winternacht. Sie liegt in den Blicken, mit denen sich Mütter und Babys in die Augen schauen und sie liegt in der Sicherheit, mit der Väter ihre Familien beschützen.

Diese Kraft ist erstaunlich mächtig, weise und liebenswürdig.
Sie nimmt uns ernst. Sie reagiert auf unsere Anliegen. Sie unterstützt uns in jeder Lage. Und sie tut das ohne jede Forderung auf eine Gegenleistung. Unsere bloße Anerkennung ihrer Existenz ist genug.

Die fortgeschrittensten Wesen der Menschheitsgeschichte haben das immer wieder erkannt und ausgedrückt. Der Vater ist es, der die Werke tut, sagte einer vor 2.000 Jahren. Und er fügte auch hinzu, dass es der Glaube sei, der die von ihm geheilten gerettet hätte.

Damit ist die Arbeitsteilung wohl hinlänglich beschrieben. Das, was zu tun ist, das tut die Kraft. Was wir zu tun haben, ist, ihr zu vertrauen.

Weihnachten ist dazu eine gute Gelegenheit. Nutzen wir sie gemeinsam, denn derselbe Mann sagte auch, dass wir dieselben Werke zu tun hätten wie er und größere.

Life loves you!

Ihr Manfred Winterheller


6 Schritte zu deinem High-Five-Moment

Veröffentlicht Dezember 5, 2018 | Update 5. Dezember 2018

Im letzten Newsletter dieses Jahres möchte ich ein paar der grundlegenden Elemente meiner Weltsicht mit Euch teilen. Jedes dieser Elemente bricht mit einer zentralen Überzeugung unserer Kultur und fordert unseren Mut und unser Denken heraus. Aber nur wenn wir bereit sind, unser Denken zu ändern, ändern wir unsere äußeren Umstände.

1/ Der Mut ist stärker als die Angst.

Angst ist kein eigenständiges Gefühl. Angst ist nur ein Wort für die Abwesenheit von Vertrauen. Wenn unser Vertrauen zunimmt, dann nimmt zugleich unsere Angst ab. Angst kann neben Vertrauen nicht existieren. Vertrauen erscheint dann wie Mut. Aber die Wahrheit ist noch einfacher: Wer vertraut, braucht gar keinen Mut. Wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind, dass uns etwas unterstützt, wo wäre dann Mut vonnöten? Steve Jobs sagte einmal, dass man nur rückblickend den Sinn seines Weges erkennen kann. Vorausblickend kann man nur vertrauen. Genau so ist es!

2/ Life loves you.

Viele Menschen sehen das Leben als einen ständigen Kampf gegen eine feindliche Umgebung. Sie glauben, dass alles den Bach hinunter geht, wenn sie sich nicht permanent dagegen wehren, unterzugehen. Ich sehe das völlig anders. Die Welt unterstützt unsere Pläne und unsere permanente Einmischung ist das wahre Problem. Es gibt keine höhere Instanz, die uns prüft und quält. Im Gegenteil. Die Kraft, die uns geschaffen hat, will unseren Fortschritt und unseren Erfolg mehr als alles Andere. Sobald wir anfangen, dem Leben zu vertrauen, wird alles einfacher und wir kommen unseren Zielen näher als je zuvor.

3/ Unsere Zukunftserwartungen beeinflussen unser Leben viel stärker als es unsere Vergangenheit tut.

Wir glauben normalerweise, dass es unsere Vergangenheit ist, die uns einschränkt. Aber das tut sie nicht. Die Vergangenheit ist vorbei. Sie existiert nicht mehr und was nicht existiert, kann keine Auswirkungen haben. Was uns wirklich bremst, das ist unsere Erwartung, dass die Zukunft gleich oder zumindest ähnlich unserer Vergangenheit sein wird. Wenn wir darangehen, unsere Erwartungen zu ändern, dann öffnen wir uns einer völlig anderen Zukunft. Unsere Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber wir können verhindern, dass unsere falschen Prägungen uns klein halten.

4/ Wir können entscheiden, was wir denken.

Wir sind unseren Gedanken nicht hilflos ausgeliefert. Die so weit verbreiteten Anfälle von Angst und Zweifel, mangelndes Selbstvertrauen und das Gefühl, es im Leben nicht zu schaffen, sind kein unentrinnbares Schicksal. Wir können entscheiden, was wir denken. Wir sind nicht zwangsweise Opfer des Unsinns, den wir früher einmal gelernt haben. Die wie Paviane durch unser Gehirn springenden negativen Gedanken sind die Überbleibsel unserer Vergangenheit, die wir nur dadurch immer wieder aufs Neue beleben, dass wir sie erneut glauben. Wir können uns an jedem Tag und zu jeder Stunde neu entscheiden, wie wir uns selber und unsere Chancen im Leben sehen.

5/ Das Gehirn gibt nach.

Unser Gehirn ist extrem lernfähig, aber leider ist es blind und taub in seinem knöchernen Gefängnis. Es ist darauf angewiesen, was wir ihm über die Welt erzählen. Wenn diese Erzählungen speziell in den ersten Jahren unseres Lebens negativ waren, dann glaubt das Gehirn verständlicherweise an eine negative Welt. Aber wenn wir heute damit beginnen, unserem Gehirn neue und positive Informationen zur Verfügung zu stellen, dann wird es diese nach und nach zu seinen eigenen Überzeugungen machen und uns eine völlig neue Welt zeigen. Das kann dauern und es wird erfahrungsgemäß nicht leicht sein, aber es ist möglich und nur das zählt.

6/ Unsere Möglichkeiten sind tatsächlich grenzenlos.

In jedem von uns steckt ein Genie. Das ist keine Übertreibung, sondern eine wissenschaftlich belegte Feststellung. Nur unsere eigene viel zu geringe Selbsteinschätzung begrenzt uns. Die uns begrenzenden Gitterstäbe existieren nur in unserem Kopf. Jede einzelne Erfindung der Menschheit hat ihren Ursprung darin, dass jemand eine Grenze nicht akzeptiert hat, die von allen Anderen als unveränderlich angesehen wurde. Jeder von uns, der die Grenzen des Möglichen nicht akzeptiert und bereit ist, sie zu übersteigen, schiebt diese Grenzen auch für alle Anderen hinaus. Egal, um welche Grenzen es sich handelt, um gesundheitliche, leistungsmäßige, finanzielle, kreative, sie alle verschwimmen, wenn wir es zulassen. We are the princes of the universe.


6 Ideen Richtung High-Performance

Veröffentlicht Oktober 4, 2018 | Update 4. Oktober 2018

High Performance, das ist das Anstreben und Erreichen ungewöhnlicher und hoher Ziele. Es liegt keine Leistung darin, sich möglichst alles zu versagen und möglichst klein zu denken. Es sind im Gegenteil die Mutigen unter uns, die uns zeigen, dass jedem Menschen mehr Möglichkeiten offenstehen als sie uns in der Schule beibringen. Lesen Sie die folgenden sechs Gedanken immer wieder, damit Sie das kleine und kleinliche Denken des Alltags überwinden.

1/ High Performance ist jedem Menschen zugänglich

Immer wieder stoße ich auf das Missverständnis, dass nur wenige besonders begabte Menschen es zu besonderen Leistungen bringen können. Das demotiviert natürlich jeden normalen Menschen schon von Anfang an. Wenn ich keine besonderen Begabungen in mir spüre, dann habe ich nach dieser Auffassung ja gar keine Chance, es weit zu bringen. Aber Gott sei Dank ist das Gegenteil wahr. High Performance steckt in jedem von uns. Alles, was es braucht, sind klare Entscheidungen für das, was ich verwirklichen möchte und die Ausdauer, daran lange und konsequent zu arbeiten.

2/ Klare Entscheidungen definieren den Anfang

Zuerst einmal sind es bloße Wünsche und Träume, die uns bewegen. Wir hätten gerne, wir würden gerne, wir wären gerne. Alles trägt den Stempel des Ungefähren und Unsicheren. Diese vagen Hoffnungen haben keine Energie. Sie bewegen nichts und verändern auch nicht das Gehirn, außer vielleicht über viele Jahrzehnte. Erst wenn wir uns bewusst für eine dieser potentiellen Zukünfte entscheiden, verändert sich unser Denken. Das heißt, es verändern sich die Gehirnbahnen, in denen sich unsere alltäglichen Gedanken bewegen. Alte und unbrauchbare Annahmen werden weniger gedacht, neue und zielorientierte Annahmen werden aufgebaut. Vorher Unmögliches wird auf einmal wahrscheinlich, ja sogar sicher.

3/ Ausdauer trägt uns ins Ziel

Anfangs sind die neuen Gedanken noch oberflächlich. Sie werden immer wieder von den alten Annahmen überrollt. Diesen Abstimmungsprozess zwischen neuen und alten Annahmen erleben wir anfangs als Zweifel und Ängste. Das Neue fühlt sich ungewohnt an und viele unserer Gedanken stellen es immer wieder in Frage. Außerdem bleiben oft die schnellen Erfolge aus. Da ist es verständlich, wenn viele Menschen bald aufgeben. Es scheint sich nichts zu bewegen, das neue Denken scheint wirkungslos. In Wahrheit beeinflusst jeder einzelne Gedanke die Realität. Aber die anfänglichen Impulse sind mit den Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie sind zu subtil. Sie gleichen den unsichtbaren Bewegungen in der Rosenknospe, bevor sie sich dann eines Tages strahlend öffnet. Ausdauer ist der alles entscheidende Unterschied.

4/ Es gibt keine Abkürzungen und keine Tricks

Auf irgendwelche Tricks zu setzen, ist verlorene Zeit. Wirkliche, langfristig wirksame Veränderungen brauchen Zeit. Eine Beziehung entsteht nicht von heute auf morgen, auch wenn sie natürlich irgendwann einmal begonnen hat. Es sind unzählige kleine Details, die am Ende zu Vertrauen führen und zu einem intensiven Miteinander, oder die es zerstören. Eine Veränderung des Klimas in einem Unternehmen entsteht nicht in einem Projekt mit Anfang und Ende, sondern entsteht durch konsequente veränderte Haltungen und Handlungen des Managements. Geduld ist unerlässlich.

5/ Nur was man gerne tut, hält man lange genug durch

High Performance ist anstrengend. Sie erfordert an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden Konzentration und Einsatz. Das ist schlicht nicht leistbar, wenn man es nicht gerne tut. Selbst das strahlendste Ziel verliert an manchen harten Tagen seine Anziehungskraft. Dann ist es wichtig, dass man genügend Freude am Tun hat und dass man lange genug geübt hat, um entsprechende Gewohnheiten aufzubauen, die uns über diese Tage hinwegtragen. Niemand ist immer motiviert, niemand genießt die Schmerzen des Trainings, niemand freut sich über die unvermeidbaren Fehler, während man übt. Es sind genau diese Tage, die über den Erfolg entscheiden.

6/ Am Ende sieht es dann wie Glück oder Talent aus

Wenn in den sozialen Medien neue Superstars gefeiert werden, dann scheinen diese aus dem Nichts zu kommen. Gestern kannte sie noch niemand, heute sind sie berühmt. Es ist verständlich, dass das wie unverschämtes Glück oder wie überragendes Talent aussieht. Näheres Hinsehen zeigt dann meistens eine lange und harte Zeit des Wachstums, in der der zukünftige Star ein echter Niemand war. In dieser Zeit entscheidet sich die Zukunft. In aller Regel gab es in der Vergangenheit dieser Menschen viele Kollegen, von denen manche sicherlich zumindest genauso begabt waren oder sogar mehr. Aber im Endeffekt entscheiden das Durchhaltevermögen und die Arbeitseinstellung über das Ergebnis. Talent ist aus dieser Sicht das Ergebnis langen Übens und keine Eigenschaft der Gene.


6 Ideen für durchgreifende Änderungen im Leben

Veröffentlicht August 29, 2018 | Update 4. Oktober 2018

Als Führungskräfte sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ideen, die die Arbeit leichter, schneller, effizienter und vor allem ertragreicher machen sollen. Solche Ideen scheinen selten zu sein, aber in Wahrheit umgeben sie uns wie das Wasser den Fisch. Sie sind ständig da, aber wir haben wenig Übung, sie zu erkennen und zu ergreifen. Aus Gewohnheit lehnen wir wirklich Neues lieber spontan ab als uns damit tiefer zu befassen. Die heutigen sechs Ideen liefern Ihnen konkrete Anregungen, das zu ändern.

1/ Der entscheidende Hebel im Leben sind unsere Gedanken.

Wir erleben das, womit wir tief in unseren Gedanken rechnen. Spätestens seit Hiob wissen wir, dass das nicht immer das ist, was wir uns wünschen, sondern das, was wir befürchtet haben. Das liegt daran, dass Wünsche oberflächlicher sind als Erwartungen und Einstellungen. Wenn daher unsere tiefer liegenden Befürchtungen unseren Wünschen widersprechen, dann werden unsere Wünsche nicht erfüllt, sondern es passiert das, womit wir tief innerlich gerechnet haben. Darum ist es so wichtig, dass wir eine positive Weltsicht entwickeln, in der wir das erwarten, was uns gut tut. Das geht nicht von heute auf morgen, aber es ist möglich, wenn man es konsequent verfolgt. Sie können durch eine Änderung Ihrer Gedanken ihre äußere Welt neu gestalten. Egal ob es um Beziehungen, Gesundheit oder die eigene finanzielle Situation geht. Nichts ist vergleichbar wirksam wie die bewusste Neuausrichtung unserer inneren Welt.

2/ Unsere Gedanken reflektieren unsere Vergangenheit.

Von der Geburt an strömen unzählige Eindrücke auf einen kleinen Menschen ein und formen sein Weltbild, also die Art und Weise wie dieser Mensch später über die Welt denken wird. Nur sehr selten ändert jemand diese frühen Prägungen. Freud meinte einmal, dass wir unser ganzes Leben lang die ersten sechs Jahre wiederholen. Er meinte damit nicht die Details des Lebens, sondern die grundlegenden Muster. Beispielsweise neigen Menschen aus gescheiterten Familien dazu, dieses Familien-muster zu wiederholen. Im Song „in the blood“ singt John Mayer diese Zeilen, die das wunderbar ausdrücken: „Does a broken home become another broken family?“ Und im Refrain kommt dann die Frage, ob diese gelernten Muster ewig in unserem Blut sein werden oder ob wir uns davon befreien können. Im nächsten Punkt greife ich diese Frage auf.

3/ Will it wash out in the water or is it always in the blood?

Die Antwort auf diese Frage aus dem oben erwähnten Song ist klar: es ist möglich, dass wir uns von erlerntem Wissen befreien. Was man gelernt hat, das kann man auch wieder verlernen. Aber es ist nicht einfach. Je tiefer das erlernte Wissen in uns sitzt, desto weniger ist es uns zugänglich. Oft wissen wir gar nicht, was wir tief unten in unseren Überzeugungen alles glauben. Genau diese tiefen Inhalte formen unser Leben, weil wir sie nicht bewusst kontrollieren, sondern weil sie einfach da sind, seit scheinbar Ewigkeiten. Und das stimmt auch, denn es sind die Überzeugungen, die schon unsere Vorfahren hegten und die über soziale Vererbung von den Urgroßeltern über die Großeltern und Eltern auf uns überkamen. Das meiste davon ist schlichter Gedankenmüll, veraltet, überholt, unbrauchbar, ja sogar hinderlich bei der Gestaltung unseres eigenen Lebens.

4/ Man muss nicht alles glauben, was man denkt.

Das ist der Schlüssel zu echten Veränderungen. Wir überprüfen alles, was wir sehen, hören, lesen auf Übereinstimmung mit dem was wir schon wissen. Wenn es dazu passt, dann neigen wir dazu, es als richtig einzustufen. Wenn es nicht dazu passt, dann kommt es uns falsch vor, also irgendwie verrückt. Dadurch akzeptieren wir letztlich nur die Dinge, die möglichst gut zu unserem alten Wissen passen. Früher oder später hören wir dann nur noch das, was diesen inneren Test besteht. Neues kommt dann gar nicht mehr zu uns durch. Es empfiehlt sich zur Vermeidung dieses Verhaltens die Frage: „Was, wenn das, was ich gerade höre, wahr wäre?“ Was würde sich dann ändern? Was wäre besser, einfacher, befriedigender als zuvor?

5/ Es gibt unendlich viele Lösungen für unsere Probleme,

die nur deswegen nicht angewandt werden, weil sie herrschenden Überzeugungen widersprechen. Sobald man bereit ist, offener mit dem Ungewohnten und dem Neuen umzugehen, öffnen sich völlig andere Welten. Sie waren vorher auch schon da, aber die engen Schleusen unserer inneren Kontrollinstanzen haben verhindert, dass wir sie wahrnehmen konnten. Es handelt sich keinesfalls immer um Aussteigerwissen, sondern vieles davon ist von angesehenen Personen und Institutionen solide erforscht worden. Oder stammt von den Weisen aller Zeiten, also von Menschen, deren Wissen weit über dem liegt, was wir derzeit zu wissen glauben. Wirkliche Änderungen kommen schnell zustande, wenn wir diesen innerlichen Schritt gehen, uns von unseren erlernten Überzeugungen nicht mehr beherrschen zu lassen.

6/ Was bedeuten diese Ideen für Sie als Führungskraft?

Widerstehen Sie zumindest einmal pro Tag der Versuchung, Neues spontan abzulehnen. Natürlich ist nicht alles, was neu daherkommt, gleich eine gute Idee. Aber andererseits werden sich Ihr Unternehmen, Ihre Abteilung oder Ihre Gruppe nicht wirklich weiterentwickeln, wenn Sie immer im alten Fahrwasser weiterarbeiten. Erinnern Sie sich morgens daran, dass Neues anfangs immer ein bisschen verrückt klingt – nicht weil es tatsächlich verrückt ist, sondern schlicht deswegen, weil es anders ist, weil es nicht nahtlos zum bestehenden Denken passt. Vielleicht begegnet Ihnen in den nächsten Tagen genau die Idee, auf die Sie schon lange warten: etwas wirklich Neues und Spannendes mit der Aussicht auf wunderbare Ergebnisse.


6 Ideen zur Förderung von Potenzialen

Veröffentlicht Juli 16, 2018 | Update 16. Juli 2018

Unsere Erfahrung mit tausenden Menschen zeigt immer wieder, dass in jedem Menschen ungeahnte Potenziale schlummern. In unseren herkömmlichen Strukturen werden diese Potenziale nur selten erkannt und die meisten Menschen leben weit unter ihren Möglichkeiten. Dabei bedarf es nur weniger aber entschiedener Änderungen, um bedeutende positive Änderungen zu bewirken.

1/ In jedem Menschen stecken ungeahnte Potenziale

Ich habe in den letzten 30 Jahren tausende Male erfahren dürfen, wie normale Menschen wie du und ich auf einmal über sich hinauswachsen und vorher Unmögliches vollbringen. Die Kraft dazu war vorher auch schon in diesen Menschen, aber so unsichtbar, wie es die in jedem Stück Eisen latent vorhandene magnetische Kraft ist. Beim Eisen ist es die Umwicklung mit einem stromdurchflossenen Draht, das die geradezu magisch erscheinende Verwandlung bewirkt. Es sind bestimmte Bedingungen, die bei Menschen eine genauso magisch anmutende Entwicklung bewirken, wie die Freisetzung des Magnetismus beim Eisen.

2/ Eine bestimmte Art der Führung ist eine der wichtigsten Bedingungen zur Freisetzung dieser Potenziale

Menschen brauchen wie jedes Lebewesen bestimmte Umgebungsbedingungen, um sich optimal entwickeln zu können. Diese Bedingungen lassen sich ziemlich genau beschreiben. Sie müssen gemeinsam gegeben sein und in ausgewogenen Verhältnissen. Das mag anfangs übertrieben klingen, aber so genau einzuhaltende Bedingungen sind in der Natur durchaus üblich. Die verschiedenen Aminosäuren müssen dem Körper in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Verfügung stehen, um wirksam werden zu können. Unsere Körpertemperatur darf nur zwischen rund 35 und rund 41 Grad schwanken, was schon eigentümlich ist, wenn man bedenkt, dass die gemessenen Temperaturen auf der Erde zwischen rund minus 270 Grad und rund plus 5.000 Grad schwanken, das ist eine Schwankungsbreite von nur rund einem Tausendstel. In den folgenden Ideen zeige ich einige der wesentlichen Bedingungen, die von einer Führungspersönlichkeit zu schaffen sind.

3/ Es beginnt mit der Herstellung einer konstruktiven Beziehung zu den handelnden Personen

Mitarbeiterbefragungen zeigen immer wieder, dass viel zu viele Mitarbeiter das Gefühl haben, wie eine Nummer behandelt zu werden. Das ist keine weinerliche Sentimentalität, sondern der Tod jeder wirklichen Zusammenarbeit. Wer wie eine Nummer behandelt wird, fühlt sich nach einiger Zeit auch so, und dass danach auch das Verhalten dieser Einschätzung entspricht, ist wohl klar. Ideen tauchen entweder gar nicht auf oder sie werden sofort in der Diskussion kaputt geredet. Nummern sind eben nicht kreativ. Sie unterstützen sich auch nicht gegenseitig, sie fragen nicht um Hilfe und sie bieten auch keine an. Wenn man die Menschen hinter den Positionen und Jobs sieht, dann ändert sich das drastisch. Menschen sind äußerst kreativ. Sie arbeiten gerne zusammen und sie unterstützen sich gegenseitig mit Freude. Die Leistung steigt, ohne dass die Menschen darunter leiden.

4/ Eine weitere Bedingung ist „Fördern“, eine Form aktiv unterstützender Liebenswürdigkeit

Studien zeigen, dass in hoch erfolgreichen Gruppen das Verhältnis zwischen Lob und Kritik weitaus positiver ist, als in nur schwach performenden Einheiten. Wenig erfolgreiche Gruppen zeigen deutlich mehr kritische Bemerkungen als ihre erfolgreicheren Vergleichspartner. Man könnte meinen, dass es ja viel leichter sei, erfolgreiche Gruppen zu loben, dass also der Erfolg vor dem Loben käme. Zahlreiche Erfahrungen zeigen aber, dass das Loben vor dem Erfolg kommt. Eine Anhebung des Niveaus positiver Bemerkungen führt zu erstaunlich radikalen Änderungen im Erfolg.

5/ Eine weitere Bedingung ist „Fordern“, eine Form klarer Handlungsimpulse

Lob alleine ist nur die eine Hälfte der Medaille. Wenn man zu einem Menschen sagt: „Ich weiß, dass Du das kannst.“, dann fehlt noch etwas, damit die Botschaft wirklich ankommt. Es fehlt das Vertrauen, dass dieser Satz wirklich ernst gemeint ist und somit tatsächlich stimmt. Dieser zweite Teil lautet: „Und ich will, dass Du das auch ganz klar zeigst!“. Erst jetzt ist es ein wirklicher Führungsimpuls. Potenziale allein sind vollkommen wirkungslos. Erst wenn man sie auch zum Blühen bringt, erst wenn man sie anwendet, entfalten sie ihre wirkliche Kraft. Das aus den Menschen herauszulocken, ihnen somit ihre innere Kraft vor Augen zu führen, erst das ändert die Ergebnisse.

6/ Das Herstellen dieser Bedingungen ist lernbar

Führen ist wie jede andere Verhaltensweise lernbar. Es geht nicht um angeborenes Talent. An diesen Begriff glaube ich sowieso nicht so recht. Natürlich kann man mit besonderen Voraussetzungen auf die Welt kommen. Aber wenn man aus diesen Voraussetzungen nichts macht, dann wird man links und rechts von Menschen überholt, die viel schlechtere Startbedingungen hatten, die aber gelernt haben, hart an sich und ihren Zielen zu arbeiten. So ist es auch mit dem Thema Führen. Wer es lernen will, wer ein guter Chef werden will, der/die kann das lernen. Unsere Kurse sind tausendfach erprobte Wege dazu.

Ihr,
Manfred Winterheller


Weihnachtsbotschaft von Manfred Winterheller

Veröffentlicht Dezember 20, 2017 | Update 20. Dezember 2017

Einstein sagte einmal, dass man sich entscheiden muss: Entweder ist alles ein Wunder oder nichts. Er fügte hinzu, dass er sich für das Wunder entschieden habe.

Dem kann ich mich nur demütig anschließen. Wenn man das Leben einmal durch diese Sichtweise betrachtet, dann erkennt man die Wunder überall und jederzeit.

Das wünsche ich allen unseren fantastischen Kunden gerade jetzt zur Weihnachtszeit 2017.

Gönnen Sie sich drei Minuten Zeit für unseren Weihnachtspodcast:

 

 

Ihr
Manfred Winterheller


Weihnachtsbotschaft

Veröffentlicht Dezember 21, 2016 | Update 21. Dezember 2016

Irgendetwas an der Weihnachtszeit packt mich jedes Jahr, immer wieder. Sie hält mir einen Spiegel vor, in dem ich sehe, wie ich gerne sein möchte und auch, wie ich gerade bin. Ich wäre gerne ein guter Ehemann, ein guter Vater, ein guter Unternehmer, ein treuer Freund, großzügig und angenehm. Schaffe ich irgendetwas davon? Genau dieser Frage entkomme ich zu Weihnachten nicht.

Die folgenden sechs Ideen haben das Potential, unseren tatsächlichen Lebenserfolg näher an unsere Hoffnungen und Wünsche zu bringen.

1/ Wenn Dinge schlecht laufen, dann suche die Ursache bei Dir selbst.

Unermüdlich wies der Meister auf die Tatsache hin, dass wir die Meister unseres Schicksals sind. Nie behauptete er, er hätte jemanden geheilt. Immer war es ihm wichtig, darauf hinzuweisen, dass es das Glaubenssystem des Behandelten war, das die Heilung ermöglichte. Wie anders agiert unsere Kultur! Wir suchen – egal was passiert – immer Schuldige. Aber niemand zwingt uns, dabei mitzumachen. Es steht uns frei, welchen Rat wir annehmen. Als enorm hilfreich hat sich die Frage erwiesen: „Warum passiert das gerade mir?“

2/ Wenn Dinge gut laufen, dann suche die Ursache außerhalb von Dir.

Das ist unabhängig von der Verankerung in den heiligen Büchern der Welt ein Rezept vieler erfolgreicher Manager. Sie erkennen hinter jedem Erfolg den entscheidenden Beitrag ihrer Teams und werden nicht müde, diesen herauszustreichen. Wie klein und aufgeblasen wirken daneben die Damen und Herren, die sich im eigenen Erfolg sonnen. Es ist eine Grundsatzentscheidung, die man einmal im Leben trifft, welcher Kategorie man angehören möchte.

3/ Geben ist seliger denn Nehmen.

Das ist keine abgehobene religiöse Regel, um damit die Himmelswächter bestechen zu können. Es ist ein tiefer Einblick in die Mechanik der Welt, der zu dieser Feststellung führte. Wenn ich Präsentationen erlebe, bei denen die beteiligten ManagerInnen unter Verwendung bunter Tabellen und steil aufstrebender Trendgrafiken darüber beraten, wie sie am besten an den erkannten Trends profitieren können, dann wird mir immer klar, wie unterschiedlich man die Welt erleben kann. Wie völlig anders wären diese Präsentationen, würde man darüber beraten, was man beitragen könnte. Statt der gewohnten Gier mit der immer präsenten Angst, zu wenig abzubekommen, entstünden Begeisterung und das Gefühl, an etwas Bedeutendem mitzuwirken. Nebenbei bemerkt wäre der dabei zu erwirtschaftende Gewinn weit höher, weil die Gesellschaft am liebsten denen etwas zurückgibt, die zuvor etwas beitragen.

4/ Auch Annehmen ist eine Kunst.

Mit dem weitverbreiteten Gutmenschentum habe ich nichts am Hut. Diejenigen, die mit großem Stolz ihr eigenes Wohl dem Wohl Anderer opfern und auf alle herabsehen, die das nicht tun, glauben an dieselbe Welt wie die von ihnen Verschmähten. Es ist die Welt des Nullsummenspieles, in der jemand verlieren muss, damit jemand Anderer gewinnen kann. Wie unendlich weit ist das von den Geschehnissen vor 2.000 Jahren entfernt! Nimm das an, was Dir angeboten wird. Denke daran, dass der Meister nicht zögerte, eine Hochzeitsfeier zu retten, indem er Wasser in Wein verwandelte, als den Feiernden der Stoff ausging.

5/ Im Zweifel tu immer das Richtige.

Dein Gehirn wird sofort fragen, „Ja, aber was ist denn das Richtige?“ und Manager würden antworten, dass ja ihre ganzen Kalkulationen und Budgets genau diesem Thema gewidmet seien, das Richtige zu tun. Weit gefehlt. Alle diese Bemühungen zielen ausschließlich darauf ab, das zu tun, was den eigenen Gewinn maximieren soll. Das Richtige ist ganz etwas Anderes. Es ist dem Gehirn unverständlich, weil die Kriterien für das Richtige sich schwer oder gar nicht in Zahlen fassen lassen. Für das Herz dagegen ist der Begriff klar. Er hat mit Anständigkeit zu tun, mit Fairness, mit dem, was alle gewinnen lässt. Spätestens, wenn Dir Deine Excel-Tabellen nicht mehr weiterhelfen, besinne Dich auf das, worauf Du später einmal stolz sein kannst.

6/ Denk an die goldene Regel.

Wenn wir alle anderen Regeln zusammenfassen, dann kommt als Ergebnis die goldene Regel heraus, die in unterschiedlichen Fassungen immer dasselbe besagt: Behandle andere Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die ihre Erfolge mit uns teilen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle wollen Chefs/Väter/Mütter, die uns bei Problemen beschützen, uns ermutigen und wieder aufrichten. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Wir alle lieben großzügige Menschen, die auch imstande sind, Lob ohne jede Spur von Überheblichkeit anzunehmen und wir wollen Menschen als Chef/Vater/Mutter, die anständig sind, mutig und verlässlich und die nicht bei jedem Gegenwind sofort umfallen. Sei ein solcher Chef/Vater/Mutter. Dann hast du jeden Tag Weihnachten.

Ihr
Manfred Winterheller


6 Gründe, sich neu und intensiv mit dem Thema Führung zu befassen

Veröffentlicht August 31, 2016 | Update 31. August 2016

In über 30 Jahren der theoretischen und praktischen Befassung mit dem Thema Führung wurde mir eines ganz klar: Führung ist der Schlüsselbegriff für unsere Zukunft als Menschheit. Wenn wir dieses Thema nicht in den Griff kriegen, dann werden unsere Familien genauso zerfallen wie unsere politischen Systeme. Wenn wir seine Bedeutung begreifen, dann können wir diesen Zerfall verhindern und nur dann werden wir unsere beeindruckenden technologischen Entwicklungen auch noch in der Zukunft genießen.

Wir können dem Begriff Führung nicht entkommen. Das gilt für die Familie in ganz gleicher Weise wie für das Berufsleben. Große Teile mechanischer Arbeit werden mehr und mehr von Maschinen erledigt werden. Die übergeordnete Sorge um das Wohl der Gruppe wird aber niemals programmiert werden können. Sie bleibt auf Dauer ein spezifisch menschliches Element, von dessen Funktionieren unsere Existenz abhängen wird. In den folgenden sechs Bemerkungen untermauere ich diese Behauptung etwas detaillierter.

Wenn Sie sich für Führung interessieren, sind unser Abend in Velden und die verschiedenen Varianten unseres Führungskurses ideale Möglichkeiten.

1/ Unsere Sichtweise von Führung muss sich dringend ändern

Jüngste Untersuchungen zeigen für Deutschland erschreckende Zahlen, was die Identifikation und Loyalität von Mitarbeitern betrifft. Nur 15% der Mitarbeiter unterstützen ihren Arbeitgeber aus vollem Herzen. 15% sind bereit, ihm aktiv zu schaden, der Rest ist irgendwo unentschieden dazwischen. Das ist kein Mitarbeiterproblem, das ist ein Führungsproblem. Die Einstellung wächst nicht von unten nach oben, sie tropft von oben nach unten.

2/ Führung ist eine soziale Funktion, keine kulturelle Erfindung

Führung ist überall existent, wo Menschen sich für ein gemeinsames Ziel zusammentun. Das kann eine Familie sein, eine Gruppe von Jugendlichen auf der Suche nach einem Wochenend-Erlebnis, ein Unternehmen. Immer geben einige wenige den Ton an und der Rest macht mit. Wenn diese Führung nicht bewusst besetzt wird, dann setzen sich die Lautesten und Skrupellosesten durch. Dass das nicht zwangsläufig immer die am besten Geeignetsten sein werden, liegt auf der Hand. Erst wenn mehr Menschen Führung bewusst lernen, können wir diese Tendenz umkehren.

3/ Führung ist immer und überall

Führung kann man nicht entkommen. Wer nicht führt, wird geführt. Wir alle sind ständig betroffen. Das beginnt in der kleinsten Zelle, der Familie und setzt sich fort bis in die Politik. Das bedeutet aber nicht, dass das, was wir als Führung erleben, dem ursprünglichen Begriff auch nur nahe kommt. Das mehr von Launen, Moden und Trends als von Zielen abhängige Agieren auf vielen Ebenen ist wie eine Karikatur dessen, was Führung sein soll. Woher wir wissen können, wie Führung gedacht ist? Sie ist eine Erfindung der Natur, nicht der viel jüngeren menschlichen Kultur. Wir können den ursprünglichen Gedanken daher anhand vergleichbarer natürlicher Systeme wiederfinden.

4/ Bewusste Führung, die sich an der Evolution des Begriffes orientiert, hat enorme Auswirkungen

Gute Führung ändert die grundlegenden Parameter des Zusammenlebens. Weil sie die Menschen auf einer tiefen Ebene beruhigt, verschwinden zahllose der heute tagtäglichen Probleme zwischen den Menschen wie von selbst. Sie müssen nicht gelöst werden, weil die Gründe für ihr Erscheinen nicht mehr gegeben sind. Zahlreiche vorher beunruhigende und ernste Probleme tauchen schlichtweg nicht mehr auf. Das kann – und soll – man nicht einfach glauben. Das muss man selbst ausprobieren und erfahren.

5/ Führung ist lernbar

Die Frage, ob man Führung lernen kann, bewegt viele angehende Führungskräfte. Sie glauben an die Bedeutung angeborener Talente. Aber wie bei allem was man lernen möchte, ist Interesse, oder besser noch ein intensiver Wunsch, die wesentlichste Voraussetzung. Dieser innere Antrieb liefert den Treibstoff für jede Veränderung in den eigenen Einstellungen und im Verhalten. Forschungen zeigen, dass durch diesen inneren Wunsch die Effizienz jeder eingesetzten Stunde um mehrere hundert Prozent zunimmt. Hohe innere Motivation ohne angeborene Besonderheiten ermöglicht erstaunliche Ergebnisse, angeborenes Talent ohne innere Motivation stößt schnell an ihre Grenzen.

6/ Üben und Strategie sind die Zauberworte

Konsequentes Üben ist die Basis jedes Erfolges. Aber ohne richtige Strategie verpufft auch die größte Mühe. Das ist die zentrale Begründung für unsere Web-Kurse. Statt mehrtägiger intensiver Seminare, kommen die einzelnen Einheiten über einen Zeitraum von rund neun Monaten. Zwischen den Einheiten ist ausreichend Zeit für Reflexion und Praxis. Die in zwei bis drei Wochen wiederkehrenden Termine halten die Teilnehmer am Thema dran. Weil jede Einheit während der Kursdauer beliebig oft gehört werden kann, kann jede/r TeilnehmerIn sich intensiv mit jedem Thema auseinandersetzen. Mit rund 20 Stunden Üben kann man sich fast jede Technik grundlegend aneignen, mit rund 350 Stunden Üben bringt man es zum Experten. In beiden Fällen steht am Anfang eine klare Entscheidung, es anzugehen.


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