6 Ideen zur Förderung von Potenzialen

Veröffentlicht Juli 16, 2018 | Update 16. Juli 2018

Unsere Erfahrung mit tausenden Menschen zeigt immer wieder, dass in jedem Menschen ungeahnte Potenziale schlummern. In unseren herkömmlichen Strukturen werden diese Potenziale nur selten erkannt und die meisten Menschen leben weit unter ihren Möglichkeiten. Dabei bedarf es nur weniger aber entschiedener Änderungen, um bedeutende positive Änderungen zu bewirken.

1/ In jedem Menschen stecken ungeahnte Potenziale

Ich habe in den letzten 30 Jahren tausende Male erfahren dürfen, wie normale Menschen wie du und ich auf einmal über sich hinauswachsen und vorher Unmögliches vollbringen. Die Kraft dazu war vorher auch schon in diesen Menschen, aber so unsichtbar, wie es die in jedem Stück Eisen latent vorhandene magnetische Kraft ist. Beim Eisen ist es die Umwicklung mit einem stromdurchflossenen Draht, das die geradezu magisch erscheinende Verwandlung bewirkt. Es sind bestimmte Bedingungen, die bei Menschen eine genauso magisch anmutende Entwicklung bewirken, wie die Freisetzung des Magnetismus beim Eisen.

2/ Eine bestimmte Art der Führung ist eine der wichtigsten Bedingungen zur Freisetzung dieser Potenziale

Menschen brauchen wie jedes Lebewesen bestimmte Umgebungsbedingungen, um sich optimal entwickeln zu können. Diese Bedingungen lassen sich ziemlich genau beschreiben. Sie müssen gemeinsam gegeben sein und in ausgewogenen Verhältnissen. Das mag anfangs übertrieben klingen, aber so genau einzuhaltende Bedingungen sind in der Natur durchaus üblich. Die verschiedenen Aminosäuren müssen dem Körper in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Verfügung stehen, um wirksam werden zu können. Unsere Körpertemperatur darf nur zwischen rund 35 und rund 41 Grad schwanken, was schon eigentümlich ist, wenn man bedenkt, dass die gemessenen Temperaturen auf der Erde zwischen rund minus 270 Grad und rund plus 5.000 Grad schwanken, das ist eine Schwankungsbreite von nur rund einem Tausendstel. In den folgenden Ideen zeige ich einige der wesentlichen Bedingungen, die von einer Führungspersönlichkeit zu schaffen sind.

3/ Es beginnt mit der Herstellung einer konstruktiven Beziehung zu den handelnden Personen

Mitarbeiterbefragungen zeigen immer wieder, dass viel zu viele Mitarbeiter das Gefühl haben, wie eine Nummer behandelt zu werden. Das ist keine weinerliche Sentimentalität, sondern der Tod jeder wirklichen Zusammenarbeit. Wer wie eine Nummer behandelt wird, fühlt sich nach einiger Zeit auch so, und dass danach auch das Verhalten dieser Einschätzung entspricht, ist wohl klar. Ideen tauchen entweder gar nicht auf oder sie werden sofort in der Diskussion kaputt geredet. Nummern sind eben nicht kreativ. Sie unterstützen sich auch nicht gegenseitig, sie fragen nicht um Hilfe und sie bieten auch keine an. Wenn man die Menschen hinter den Positionen und Jobs sieht, dann ändert sich das drastisch. Menschen sind äußerst kreativ. Sie arbeiten gerne zusammen und sie unterstützen sich gegenseitig mit Freude. Die Leistung steigt, ohne dass die Menschen darunter leiden.

4/ Eine weitere Bedingung ist „Fördern“, eine Form aktiv unterstützender Liebenswürdigkeit

Studien zeigen, dass in hoch erfolgreichen Gruppen das Verhältnis zwischen Lob und Kritik weitaus positiver ist, als in nur schwach performenden Einheiten. Wenig erfolgreiche Gruppen zeigen deutlich mehr kritische Bemerkungen als ihre erfolgreicheren Vergleichspartner. Man könnte meinen, dass es ja viel leichter sei, erfolgreiche Gruppen zu loben, dass also der Erfolg vor dem Loben käme. Zahlreiche Erfahrungen zeigen aber, dass das Loben vor dem Erfolg kommt. Eine Anhebung des Niveaus positiver Bemerkungen führt zu erstaunlich radikalen Änderungen im Erfolg.

5/ Eine weitere Bedingung ist „Fordern“, eine Form klarer Handlungsimpulse

Lob alleine ist nur die eine Hälfte der Medaille. Wenn man zu einem Menschen sagt: „Ich weiß, dass Du das kannst.“, dann fehlt noch etwas, damit die Botschaft wirklich ankommt. Es fehlt das Vertrauen, dass dieser Satz wirklich ernst gemeint ist und somit tatsächlich stimmt. Dieser zweite Teil lautet: „Und ich will, dass Du das auch ganz klar zeigst!“. Erst jetzt ist es ein wirklicher Führungsimpuls. Potenziale allein sind vollkommen wirkungslos. Erst wenn man sie auch zum Blühen bringt, erst wenn man sie anwendet, entfalten sie ihre wirkliche Kraft. Das aus den Menschen herauszulocken, ihnen somit ihre innere Kraft vor Augen zu führen, erst das ändert die Ergebnisse.

6/ Das Herstellen dieser Bedingungen ist lernbar

Führen ist wie jede andere Verhaltensweise lernbar. Es geht nicht um angeborenes Talent. An diesen Begriff glaube ich sowieso nicht so recht. Natürlich kann man mit besonderen Voraussetzungen auf die Welt kommen. Aber wenn man aus diesen Voraussetzungen nichts macht, dann wird man links und rechts von Menschen überholt, die viel schlechtere Startbedingungen hatten, die aber gelernt haben, hart an sich und ihren Zielen zu arbeiten. So ist es auch mit dem Thema Führen. Wer es lernen will, wer ein guter Chef werden will, der/die kann das lernen. Unsere Kurse sind tausendfach erprobte Wege dazu.

Ihr,
Manfred Winterheller


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