6 Ideen über was man tun und was man vermeiden sollte

Veröffentlicht Oktober 28, 2015 | Update 28. Oktober 2015

Liebe Freunde,

die zermürbende Kraft des Tagesgeschäfts lässt sich leichter besiegen, wenn wir uns immer wieder einmal auf ein paar wesentliche Aufgaben konzentrieren und ein paar mentale Sünden vermeiden.

Die nächsten sechs Ideen kombinieren diese Einsicht.

1/ Zu tun #1: Was habe ich mir vorgenommen?

Ich meine keine tiefgehende Gewissenserforschung, keine strategische Neuorientierung, sondern das ganz schlichte Umsetzen dessen, was wir ohnedies schon über uns und unsere Ziele wissen. Wenn wir uns vorgenommen haben, an unseren Führungsfähigkeiten zu arbeiten, dann haben wir jeden Tag im Umgang mit unseren Mitarbeitern dutzende Gelegenheiten dazu. Wenn wir uns vorgenommen haben, mehr Bewegung zu machen, dann können wir zu Fuß gehen statt den Lift zu nehmen. Lies dazu unbedingt auch Punkt 2.

2/ Zu tun #2: Weniger ist mehr, wenn es konstant ist

Ich habe im ersten Punkt das Beispiel mit dem Lift verwendet. Hier kommt die Ergänzung, die alles ändert: Fahr weiterhin mit dem Lift, aber steige ein Stockwerk früher oder später aus. Dieser Plan ist so einfach, dass er klappen muss. Der Erfolg ist damit sicher, wenn du nur über ein Mindestmaß an Motivation verfügst. Das gewöhnliche Gegenargument lautet, dass dieses eine Stockwerk zu lächerlich ist und keinen Unterschied macht. Aber genau das stimmt nicht. Jeden Werktag ein Stockwerk gehen statt fahren, das macht 250 Stockwerke pro Jahr. Und wenn Dich die Lust am Erfolg überkommt, dann hängst Du gelegentlich ein zweites Stockwerk an. Jeden Tag 5 mit einem Mitarbeiter im Gespräch verbrachte Minuten summieren sich zu beachtlichen 1.250 Minuten im Jahr, das ist eine gute halbe Arbeitswoche, die Du ausschließlich in Dein Team investierst.

3/ Zu tun #3: Konstanz statt Quälerei

Das passt lupenrein zu den ersten zwei Punkten. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Konstanz unserer Bemühungen und nicht darin, ob wir uns quälen. Das passt so gar nicht zu unserer Auffassung, dass jede wirksame Medizin bitter schmecken muss. Aber die Erfahrung sagt uns schon seit langem, dass wir die Quälerei einfach nicht lange genug durchhalten, um positive Resultate zu bekommen. Wir müssen uns auf Strategien konzentrieren, die wir langfristig durchstehen, dann – und nur dann – ist der Erfolg sicher.

4/ Zu vermeiden #1: Morgen fang ich an

Fang heute an. Wenn Du die ersten drei Regeln befolgst, dann ist dieser erste notwendige Schritt ganz klein. Er ist heute schon möglich. Wenn Du heute zu keinem mehr etwas Nettes sagen kannst, obwohl Du es Dir vorgenommen hast, dann kannst du eine Textnachricht schreiben. Und ein einziges Stockwerk gehen, das geht auch zu jeder Zeit. Gehe es an, gönne Dir den Erfolg. Und halte durch. Mache keine Ausnahmen. Wenn die einzelnen Schritte doch zu groß sind, dann verkleinere sie, aber lass sie nicht aus.

5/ Zu vermeiden #2: Delegieren der Verantwortung

Du allein bist für Dein Durchhalten verantwortlich. Auch wenn Ihr euch zu zweit auf einen Plan eingeschworen habt, bist Du für Deinen Teil weiterhin alleine zuständig. Tausende Pläne gehen den Bach hinunter, weil ein Partner nicht durchhält und aufgibt. Das ergibt natürlich eine wunderbare Ausrede für das eigene Scheitern: „Wenn XY nicht aufgegeben hätte, wären wir heute noch dran!“ Vergiss das. Auch wenn XY aufgibt, bleibst Du dran. Kleine Schritte – große Konsequenz. Das ist Deine Geheimwaffe.

6/Zu vermeiden #3: Tödlicher Ernst statt lebendiger Freude

Viele junge Menschen leben es uns vor. Sie verfolgen ihre Ziele mit einer Leichtigkeit, die man nur bewundern kann. Kilian Jornet, eine Ausnahmeerscheinung unter den Trailläufern, hat jüngst bei einem Lauf, den er am Ende überragend gewann, mitten im Wettkampf auf den Zweiten gewartet, damit ihnen beiden nicht langweilig wird. Das ist tief beeindruckend. So macht Laufen Spaß, so lacht aus den früher verkniffenen Mienen heute Begeisterung und Freude. Das können wir alle wieder lernen. Wenn Du mit einem Partner unterwegs bist, dann bestimmt der Schwächere das Tempo und alle können den Lauf genießen. Wenn wir diese Haltung auf das Business übertragen, dann werden wir am Ende nicht zu den bedauernswerten Opfern der Leistungsgesellschaft zählen und die Früchte unseres Tuns ernten können.

 

Wenn Dir diese Philosophie gefällt, dann bist Du bei unseren Veranstaltungen richtig. Dann solltest Du wirklich überlegen, vielleicht schon im November 2015 zum Seminar Mind-Management in Kitzbühel zu kommen. Es ist schade um jeden Tag, den Du vergeudest ohne Dich zu ändern.


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