6 Ideen Richtung High-Performance

Veröffentlicht Oktober 4, 2018 | Update 4. Oktober 2018

High Performance, das ist das Anstreben und Erreichen ungewöhnlicher und hoher Ziele. Es liegt keine Leistung darin, sich möglichst alles zu versagen und möglichst klein zu denken. Es sind im Gegenteil die Mutigen unter uns, die uns zeigen, dass jedem Menschen mehr Möglichkeiten offenstehen als sie uns in der Schule beibringen. Lesen Sie die folgenden sechs Gedanken immer wieder, damit Sie das kleine und kleinliche Denken des Alltags überwinden.

1/ High Performance ist jedem Menschen zugänglich

Immer wieder stoße ich auf das Missverständnis, dass nur wenige besonders begabte Menschen es zu besonderen Leistungen bringen können. Das demotiviert natürlich jeden normalen Menschen schon von Anfang an. Wenn ich keine besonderen Begabungen in mir spüre, dann habe ich nach dieser Auffassung ja gar keine Chance, es weit zu bringen. Aber Gott sei Dank ist das Gegenteil wahr. High Performance steckt in jedem von uns. Alles, was es braucht, sind klare Entscheidungen für das, was ich verwirklichen möchte und die Ausdauer, daran lange und konsequent zu arbeiten.

2/ Klare Entscheidungen definieren den Anfang

Zuerst einmal sind es bloße Wünsche und Träume, die uns bewegen. Wir hätten gerne, wir würden gerne, wir wären gerne. Alles trägt den Stempel des Ungefähren und Unsicheren. Diese vagen Hoffnungen haben keine Energie. Sie bewegen nichts und verändern auch nicht das Gehirn, außer vielleicht über viele Jahrzehnte. Erst wenn wir uns bewusst für eine dieser potentiellen Zukünfte entscheiden, verändert sich unser Denken. Das heißt, es verändern sich die Gehirnbahnen, in denen sich unsere alltäglichen Gedanken bewegen. Alte und unbrauchbare Annahmen werden weniger gedacht, neue und zielorientierte Annahmen werden aufgebaut. Vorher Unmögliches wird auf einmal wahrscheinlich, ja sogar sicher.

3/ Ausdauer trägt uns ins Ziel

Anfangs sind die neuen Gedanken noch oberflächlich. Sie werden immer wieder von den alten Annahmen überrollt. Diesen Abstimmungsprozess zwischen neuen und alten Annahmen erleben wir anfangs als Zweifel und Ängste. Das Neue fühlt sich ungewohnt an und viele unserer Gedanken stellen es immer wieder in Frage. Außerdem bleiben oft die schnellen Erfolge aus. Da ist es verständlich, wenn viele Menschen bald aufgeben. Es scheint sich nichts zu bewegen, das neue Denken scheint wirkungslos. In Wahrheit beeinflusst jeder einzelne Gedanke die Realität. Aber die anfänglichen Impulse sind mit den Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie sind zu subtil. Sie gleichen den unsichtbaren Bewegungen in der Rosenknospe, bevor sie sich dann eines Tages strahlend öffnet. Ausdauer ist der alles entscheidende Unterschied.

4/ Es gibt keine Abkürzungen und keine Tricks

Auf irgendwelche Tricks zu setzen, ist verlorene Zeit. Wirkliche, langfristig wirksame Veränderungen brauchen Zeit. Eine Beziehung entsteht nicht von heute auf morgen, auch wenn sie natürlich irgendwann einmal begonnen hat. Es sind unzählige kleine Details, die am Ende zu Vertrauen führen und zu einem intensiven Miteinander, oder die es zerstören. Eine Veränderung des Klimas in einem Unternehmen entsteht nicht in einem Projekt mit Anfang und Ende, sondern entsteht durch konsequente veränderte Haltungen und Handlungen des Managements. Geduld ist unerlässlich.

5/ Nur was man gerne tut, hält man lange genug durch

High Performance ist anstrengend. Sie erfordert an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden Konzentration und Einsatz. Das ist schlicht nicht leistbar, wenn man es nicht gerne tut. Selbst das strahlendste Ziel verliert an manchen harten Tagen seine Anziehungskraft. Dann ist es wichtig, dass man genügend Freude am Tun hat und dass man lange genug geübt hat, um entsprechende Gewohnheiten aufzubauen, die uns über diese Tage hinwegtragen. Niemand ist immer motiviert, niemand genießt die Schmerzen des Trainings, niemand freut sich über die unvermeidbaren Fehler, während man übt. Es sind genau diese Tage, die über den Erfolg entscheiden.

6/ Am Ende sieht es dann wie Glück oder Talent aus

Wenn in den sozialen Medien neue Superstars gefeiert werden, dann scheinen diese aus dem Nichts zu kommen. Gestern kannte sie noch niemand, heute sind sie berühmt. Es ist verständlich, dass das wie unverschämtes Glück oder wie überragendes Talent aussieht. Näheres Hinsehen zeigt dann meistens eine lange und harte Zeit des Wachstums, in der der zukünftige Star ein echter Niemand war. In dieser Zeit entscheidet sich die Zukunft. In aller Regel gab es in der Vergangenheit dieser Menschen viele Kollegen, von denen manche sicherlich zumindest genauso begabt waren oder sogar mehr. Aber im Endeffekt entscheiden das Durchhaltevermögen und die Arbeitseinstellung über das Ergebnis. Talent ist aus dieser Sicht das Ergebnis langen Übens und keine Eigenschaft der Gene.


Empfehlungen sind ein großes Lob. Schön, dass Sie so über uns denken!

Wir wissen um den Wert einer persönlichen Empfehlung und freuen uns sehr, dass Sie die Inhalte unserer Homepage weiterempfehlen. Dafür ein großes Dankeschön!

Ein kleiner Hinweis: Um den entsprechenden Seitenlink brauchen Sie sich nicht zu kümmern, diese fügen wir automatisch für Sie in die Nachricht ein!

Bitte füllen Sie dieses Feld nicht aus. Es dient lediglich der Vermeidung von Werbung.
×
Schliessen
loading...