6 Gründe, sich neu und intensiv mit dem Thema Führung zu befassen

Veröffentlicht August 31, 2016 | Update 31. August 2016

In über 30 Jahren der theoretischen und praktischen Befassung mit dem Thema Führung wurde mir eines ganz klar: Führung ist der Schlüsselbegriff für unsere Zukunft als Menschheit. Wenn wir dieses Thema nicht in den Griff kriegen, dann werden unsere Familien genauso zerfallen wie unsere politischen Systeme. Wenn wir seine Bedeutung begreifen, dann können wir diesen Zerfall verhindern und nur dann werden wir unsere beeindruckenden technologischen Entwicklungen auch noch in der Zukunft genießen.

Wir können dem Begriff Führung nicht entkommen. Das gilt für die Familie in ganz gleicher Weise wie für das Berufsleben. Große Teile mechanischer Arbeit werden mehr und mehr von Maschinen erledigt werden. Die übergeordnete Sorge um das Wohl der Gruppe wird aber niemals programmiert werden können. Sie bleibt auf Dauer ein spezifisch menschliches Element, von dessen Funktionieren unsere Existenz abhängen wird. In den folgenden sechs Bemerkungen untermauere ich diese Behauptung etwas detaillierter.

Wenn Sie sich für Führung interessieren, sind unser Abend in Velden und die verschiedenen Varianten unseres Führungskurses ideale Möglichkeiten.

1/ Unsere Sichtweise von Führung muss sich dringend ändern

Jüngste Untersuchungen zeigen für Deutschland erschreckende Zahlen, was die Identifikation und Loyalität von Mitarbeitern betrifft. Nur 15% der Mitarbeiter unterstützen ihren Arbeitgeber aus vollem Herzen. 15% sind bereit, ihm aktiv zu schaden, der Rest ist irgendwo unentschieden dazwischen. Das ist kein Mitarbeiterproblem, das ist ein Führungsproblem. Die Einstellung wächst nicht von unten nach oben, sie tropft von oben nach unten.

2/ Führung ist eine soziale Funktion, keine kulturelle Erfindung

Führung ist überall existent, wo Menschen sich für ein gemeinsames Ziel zusammentun. Das kann eine Familie sein, eine Gruppe von Jugendlichen auf der Suche nach einem Wochenend-Erlebnis, ein Unternehmen. Immer geben einige wenige den Ton an und der Rest macht mit. Wenn diese Führung nicht bewusst besetzt wird, dann setzen sich die Lautesten und Skrupellosesten durch. Dass das nicht zwangsläufig immer die am besten Geeignetsten sein werden, liegt auf der Hand. Erst wenn mehr Menschen Führung bewusst lernen, können wir diese Tendenz umkehren.

3/ Führung ist immer und überall

Führung kann man nicht entkommen. Wer nicht führt, wird geführt. Wir alle sind ständig betroffen. Das beginnt in der kleinsten Zelle, der Familie und setzt sich fort bis in die Politik. Das bedeutet aber nicht, dass das, was wir als Führung erleben, dem ursprünglichen Begriff auch nur nahe kommt. Das mehr von Launen, Moden und Trends als von Zielen abhängige Agieren auf vielen Ebenen ist wie eine Karikatur dessen, was Führung sein soll. Woher wir wissen können, wie Führung gedacht ist? Sie ist eine Erfindung der Natur, nicht der viel jüngeren menschlichen Kultur. Wir können den ursprünglichen Gedanken daher anhand vergleichbarer natürlicher Systeme wiederfinden.

4/ Bewusste Führung, die sich an der Evolution des Begriffes orientiert, hat enorme Auswirkungen

Gute Führung ändert die grundlegenden Parameter des Zusammenlebens. Weil sie die Menschen auf einer tiefen Ebene beruhigt, verschwinden zahllose der heute tagtäglichen Probleme zwischen den Menschen wie von selbst. Sie müssen nicht gelöst werden, weil die Gründe für ihr Erscheinen nicht mehr gegeben sind. Zahlreiche vorher beunruhigende und ernste Probleme tauchen schlichtweg nicht mehr auf. Das kann – und soll – man nicht einfach glauben. Das muss man selbst ausprobieren und erfahren.

5/ Führung ist lernbar

Die Frage, ob man Führung lernen kann, bewegt viele angehende Führungskräfte. Sie glauben an die Bedeutung angeborener Talente. Aber wie bei allem was man lernen möchte, ist Interesse, oder besser noch ein intensiver Wunsch, die wesentlichste Voraussetzung. Dieser innere Antrieb liefert den Treibstoff für jede Veränderung in den eigenen Einstellungen und im Verhalten. Forschungen zeigen, dass durch diesen inneren Wunsch die Effizienz jeder eingesetzten Stunde um mehrere hundert Prozent zunimmt. Hohe innere Motivation ohne angeborene Besonderheiten ermöglicht erstaunliche Ergebnisse, angeborenes Talent ohne innere Motivation stößt schnell an ihre Grenzen.

6/ Üben und Strategie sind die Zauberworte

Konsequentes Üben ist die Basis jedes Erfolges. Aber ohne richtige Strategie verpufft auch die größte Mühe. Das ist die zentrale Begründung für unsere Web-Kurse. Statt mehrtägiger intensiver Seminare, kommen die einzelnen Einheiten über einen Zeitraum von rund neun Monaten. Zwischen den Einheiten ist ausreichend Zeit für Reflexion und Praxis. Die in zwei bis drei Wochen wiederkehrenden Termine halten die Teilnehmer am Thema dran. Weil jede Einheit während der Kursdauer beliebig oft gehört werden kann, kann jede/r TeilnehmerIn sich intensiv mit jedem Thema auseinandersetzen. Mit rund 20 Stunden Üben kann man sich fast jede Technik grundlegend aneignen, mit rund 350 Stunden Üben bringt man es zum Experten. In beiden Fällen steht am Anfang eine klare Entscheidung, es anzugehen.


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