Sechs Anregungen zum persönlichen Wachstum

Veröffentlicht August 18, 2015 | Update 18. August 2015

Wenn ich eine einzelne Eigenschaft wählen müsste, die die Grundlage für jeden Erfolg beinhaltet, dann wäre das der dringende Wunsch nach persönlicher Entwicklung. Diese geht immer einher mit einer Verbesserung der Lebensumstände. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass erfolgreiche Menschen schon die eigene Entwicklung genießen können, das Entwickeln der eigenen Fähigkeiten, das eigene Wachstum.

In den folgenden sechs Anregungen finden Sie Ideen, wie Sie dieses innere Bedürfnis konsequent weiterentwickeln können.

1/ Das Bedürfnis nach Wachstum ist angeboren

Ein kleines Kind lernt 24/7. Es liegt offenbar eine tiefe innere Befriedigung darin, sich weiter zu entwickeln. Die unzähligen Versuche eines Kleinkindes, sich auf die andere Seite drehen zu können und sich dann später auf alle Viere und dann sogar aufrecht bewegen zu lernen, sind zutiefst beeindruckend. Der Wunsch, Neues zu können, ist in einem kleinen Kind übermächtig. Es gibt keinen Grund, diesen Wunsch als Erwachsener nicht ebenso stark zu verspüren, Neues einfach deswegen lernen zu wollen, weil es neu ist. Es gibt keine größere Befriedigung als das Erreichen eines neuen Plateaus in einer bestimmten Fähigkeit. Alte Leute setzen sich auf eine Parkbank. Kinder wollen darauf balancieren. Aber das sind nur Gewohnheiten, die wir jederzeit ändern können.

2/ Erwecken Sie einen Ihrer Kindheitsträume wieder zum Leben

Die schlimmsten aller Killerphrasen lauten etwa so: darf ich das überhaupt? Steht mir das zu? Bin ich dafür nicht zu alt/zu jung/zu dick/zu arm/zu reich? Wir sollten uns immer wieder einmal fragen: was würde ich tun, wenn ich es mir aussuchen könnte? Eine Alpenüberquerung? Einen Trail-Lauf? Ein Instrument lernen? Ich kann mich an einen Kitzbühel-Teilnehmer erinnern, der mir am Musikabend einmal verriet, dass er vorhabe, ein Instrument zu lernen und damit ins Fernsehen zu kommen. Jetzt, wenige Jahre später, hat sich dieser Traum erfüllt. Es ist nie zu spät!

3/ Große Träume und kleine Schritte

Wir neigen dazu, in Anfällen von Arbeitswut alles radikal verändern zu wollen – in einem einzigen gigantischen Wurf. Leider bleibt es dann meistens bei dieser Absicht. Die Kraft und die Zeit für die Umsetzung finden sich höchstens bei ganz kleinen Projekten. Wenn es um Größeres geht, dann scheitern wir meist schon vor dem Beginn. Wir verschieben den Start wieder und wieder. Viel besser ist es, sich ganz kleine Schritte vorzunehmen. Ich nenne sie Stealth-Schritte, weil sie unter unserer inneren Widerstandsschwelle stattfinden. Diese kleinen Schritte können jederzeit erweitert werden. Aber sobald wir merken, dass wir in unserer Konsequenz nachlassen, müssen wir die Schritte sofort wieder verkleinern.

4/ Durchhalten ist alles

Steter Tropfen höhlt den Stein. Die erstaunliche Kraft des Wassers ist das wohl eindrucksvollste Beispiel für die Wirkung minimaler aber konstanter Einwirkung. Konsequentes Durchhalten kleiner oder sogar kleinster Schritte ist weit wirkungsvoller als man annehmen möchte. Schon 10 Minuten pro Tag summieren sich zu 3650 Minuten pro Jahr und das sind immerhin 60 Stunden oder ganze 1 ½ Arbeitswochen. Im Gegensatz zu einer einzelnen Gewaltanstrengung fallen diese 10 Minuten aber kaum auf und sind täglich locker unterzubringen.

5/ Durchhalten erlaubt keine Ausnahmen

Das Ziel ist der Aufbau einer Gewohnheit. Gewohnheiten entstehen aber nur dann, wenn sie zu einer fixen Größe unseres Tagesablaufs werden. Ausnahmen passen da nicht gut dazu. Eine Ausnahme bedeutet ja letztlich, dass man anstelle des gewünschten Verhaltens etwas Anderes tut. Und weil unser Gehirn auf jede Kleinigkeit umgehend reagiert, beginnt es sofort damit, dieses andere Verhalten als potentielle Gewohnheit anzulegen. Am nächsten Tag erfordert es dann eine Entscheidung, welchen Weg man einschlägt und schon ist man von seinem Ziel eines stabilen automatischen Ablaufs etwas weiter entfernt.

6/ Technik erleichtert die Konsequenz

Eine einzelne Gewohnheit lässt sich eventuell rein in Gedanken überwachen. Aber sogar das kann schwierig werden, wenn es um mehrere auf den Tag verteilte Schritte geht. Man weiß dann schon sehr bald nicht mehr, wieviel man schon erledigt hat und was jetzt eigentlich noch fehlt. Eine Strichliste wird aber spätestens dann unentbehrlich, wenn man mehr als ein Ziel überwachen möchte. Ich verwende die Gratis-App Goalify™, weil das Handy fast immer dabei ist und ich die automatischen und auf mein persönliches Verhalten abgestimmten Erinnerungen schätze.

Ihr
Manfred Winterheller


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